Laut Mark Gurman von Bloomberg bereitet Apple die Einführung der nächsten Version von macOS unter dem Namen „Tahoe“ vor. Dabei handelt es sich um eine Anspielung auf den malerischen Lake Tahoe in Kalifornien. Der Name steht für eine umfangreiche visuelle Neugestaltung von macOS.

macOS Tahoe
Der Wechsel zu „macOS Tahoe“ hat mehr Gewicht als eine einfache Namensänderung. Apple wählt traditionell kalifornische Sehenswürdigkeiten aus, die den Charakter jeder neuen Version widerspiegeln. In diesem Fall passt der Ruf des Lake Tahoe für klare Spiegelungen und natürliche Schönheit zum neuen Interface-Design von Apple, das Gurman als visuell beeindruckend und durchdacht raffiniert beschreibt.
Angeblich orientiert sich Apple an der Aqua-Oberfläche, die mit Mac OS X 10.0 („Cheetah“) ihre Premiere feierte. Damals prägten transparente Fenster, Animationen und plastische 3D-Effekte das Erscheinungsbild. Apple könnte nun eine moderne Interpretation dieses Designs anstreben, angepasst an heutige Display-Technologien und Nutzergewohnheiten. Gurman berichtete bereits, dass die nächste iOS-Oberfläche glänzende Elemente aufweisen wird, die das Umgebungslicht virtuell reflektieren können, je nachdem, wie das iPhone geneigt wird.
Lake Tahoe hat auch eine persönliche Bedeutung innerhalb des Unternehmens, da er ein beliebter Rückzugsort für Apple-Mitarbeiter ist. Apples Service-Chef Eddy Cue besaß beispielsweise einst ein Ferienhaus in der Nähe, das 11,9 Millionen US-Dollar wert war.
Über die visuelle Neugestaltung hinaus überarbeitet Apple auch die Benennung seiner gesamten Software-Produktpalette. Auf der Worldwide Developers Conference wird das Unternehmen voraussichtlich alle Plattformen mit einer auf dem Jahr basierenden Namensstruktur umbenennen. Anstelle von inkrementellen Versionen wie macOS 15 oder iOS 19 sollen laut Gurman alle Systeme unter der Nummer „26“ zusammengefasst werden.
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