Ein neuer Leak bringt frische Details zur Kameraausstattung des kommenden faltbaren iPhone ans Licht. Das Gerät, das wohl frühestens 2026 erscheinen dürfte, orientiert sich offenbar stark an Apples aktuellen Pro-Modellen.

Fotocredit: Apple
Zwei Hauptkameras mit je 48 Megapixeln
Die neuen Informationen stammen vom bekannten Weibo-Leaker Digital Chat Station. Er berichtet, dass beide Rückkameras des kommenden faltbaren iPhone jeweils eine Auflösung von 48 Megapixeln bieten sollen. Damit bringt der Leaker erstmals konkrete Megapixelzahlen ins Spiel, nachdem zuvor nur allgemein von einem Dual-Kamera-System die Rede war. Die vermutete Kameraausstattung würde sich damit eng an die des aktuellen iPhone 16 Pro anlehnen, das ebenfalls mit einer 48-Megapixel-Haupt- und Ultraweitwinkelkamera arbeitet.
Während weitere Details zu den Kameras bisher fehlen, liegt die Vermutung nahe, dass Apple auch beim Fold-Modell auf eine Hauptkamera mit 24 mm Brennweite, f/1.78 Blende und der zweiten Generation der Sensor-Shift-Bildstabilisierung setzt. Auch das sogenannte Fusion-System dürfte zum Einsatz kommen. Es erlaubt durch intelligente Zuschnitttechniken unterschiedliche simulierte Brennweiten wie 24 mm, 28 mm und 35 mm aus einem einzelnen Kamerasensor herauszuholen. Ein Teleobjektiv ist jedoch eher unwahrscheinlich, was wohl an den engen Platzverhältnissen im Klappgehäuse liegt.
Frontkameras für jede Geräteposition
Neben der Hauptkamera soll das faltbare iPhone über gleich zwei Frontkameras verfügen. Im geschlossenen Zustand ist angeblich ein klassischer Punch-Hole-Ausschnitt vorgesehen, während die Kamera für das aufgeklappte Display unter dem Bildschirm integriert sein könnte. Die Doppellösung soll dann Selfies in jeder Nutzungssituation möglich machen.
Display und weitere Hardware-Details
In früheren Berichten aus der Lieferkette hieß es, dass Apple ein 5,5 Zoll Außendisplay bei 2.088 x 1.422 Pixeln sowie ein faltbares 7,8 Zoll Innendisplay mit 2.713 x 1.920 Pixeln einsetzen will. Analyst Jeff Pu hatte bereits im Frühjahr berichtet, dass das Gerät die NPI-Phase (New Product Introduction) bei Foxconn erreicht habe. Späte Änderungen am Display sind in dieser Phase sehr unwahrscheinlich.
Weitere technische Highlights des Geräts umfassen ein Titangehäuse, ein neuartiges Scharnier, das keine sichtbare Falte hinterlässt, sowie eine effizientere Akkutechnologie. Statt Face ID soll Touch ID im Power-Button zum Einsatz kommen, was für ein schlankes Design sorgen dürfte.
Faltbare Smartphones sind nicht gerade ein Schnäppchen. Es überrascht nicht, dass Apples Modell hier keine Ausnahme bilden soll. Erste Prognosen gehen von einem Verkaufspreis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar aus. Obwohl mehrere Quellen über ein faltbares iPhone berichten, ist es wichtig zu beachten, dass Apple bisher keine offiziellen Pläne für ein solches Gerät bestätigt hat.
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