Apples F1-Film startet mit Rekordzahlen im Kino

| 17:00 Uhr | 1 Kommentar

Wie 9to5Mac berichtet, erzielt Apple mit dem neuen F1-Film seinen bisher größten Kinoerfolg. So startete der Blockbuster am Eröffnungswochenende mit einem beeindruckenden Einspielergebnis von rund 145 Millionen US-Dollar weltweit. Damit übertrifft er deutlich alle bisherigen Apple-Produktionen im Kino und könnte in den kommenden Wochen sogar deren kumulierte Einnahmen überholen.

Fotocredit: Apple

F1 wird zum bislang größten Kinoerfolg für Apple

Bisher nutzte Apple das Kino eher strategisch. Ursprünglich wollte das Unternehmen primär bei Preisverleihungen punkten, was ein perfektes Werbeschild für Apple TV+ sein sollte. Hierfür benötigte Apple keine großen Startauflagen und gab sich mit einer begrenzten Leinwandpräsenz zufrieden. Doch mit Produktionen wie „Napoleon“ und „Killers of the Flower Moon“ begann langsam ein Kurswechsel. Apple zog es zum Blockbuster. F1 markiert nun den klaren Höhepunkt dieser Strategie.

Ein Blick auf die bisherigen Kinozahlen zeigt, wie deutlich F1 vorne liegt:

  • „Killers of the Flower Moon“: 44 Millionen US-Dollar zum Start, 158 Millionen insgesamt
  • „Napoleon“: 78 Millionen zum fünftägigen Thanksgiving-Start, 221 Millionen insgesamt
  • „Argylle“: 35 Millionen zum Start, 96 Millionen insgesamt
  • „Fly Me to the Moon“: 19 Millionen zum Start, 42 Millionen insgesamt

Selbst „Napoleon“ mit seinem gut platzierten Start zum umsatzstarken Thanksgiving-Wochenende wirkt im Vergleich fast klein. Besonders sticht hervor, dass F1 nicht nur mit Zahlen überzeugt, sondern auch beim Publikum gut ankommt. Zudem sehen viele den Film auf der größten Leinwand, die sie finden können, vorzugsweise in IMAX. Das sorgt für höhere Ticketpreise und stärkt das Mundpropaganda-Potenzial.

Branchenexperten rechnen nun mit einem Gesamteinspielergebnis von 500 bis 600 Millionen US-Dollar für F1. Sollte die 517-Millionen-Marke fallen, hätte F1 mehr eingespielt als alle bisherigen Apple-Filme zusammen.

Dennoch bleibt Apples Kinozukunft ungewiss. Nach den durchwachsenen Erfahrungen mit „Argylle“ und „Fly Me to the Moon“ wurde sogar der Kinostart von „Wolfs“ kurzfristig gestrichen. Zwar befinden sich mehrere neue Filme in Arbeit, doch Kinotermine sind bislang nicht angesetzt.

Apple arbeitet jedoch an der nächsten großen Chance. F1-Regisseur Joseph Kosinski hat bereits ein Folgeprojekt mit Apple vereinbart. Es soll sich um einen Film über die politische Dimension einer UFO-Offenlegung handeln. Das Projekt enthält laut Berichten die feste Zusage einer breiten Kinoveröffentlichung. Bis zur Premiere dürfte es aber noch dauern.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Gast1

    Wenn wundert es das zB. Argylle so schlecht performt hat. Dieser Film ist einfach gesagt mega dünn.
    Fly me to the moon oder dieser Boot Film mit Hanks alles nicht für die Masse. Wenn Apple keine richtigen Filme machen will gut , aber wenn dann bitte nicht mit den typischen US Klischees. Alles und für jeden muss was drin sein.
    Sogar Hundefutter in Großaufnahme damit die Tierschützer erkennen können das die Töle nicht mit Abfall gefüttert wird. Usw.

    01. Juli 2025 | 11:58 Uhr | Kommentieren

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