Noch ist nichts offiziell bestätigt, doch die Hinweise auf ein faltbares iPhone verdichten sich. Wie Digitimes berichtet, hat das Projekt hinter den Kulissen einen wichtigen Schritt gemacht. So soll der Prototyp des „iPhone Fold“ im Juni die sogenannte P1-Phase erreicht haben, in der erstmals voll funktionsfähige Geräte für interne Tests entstehen.

Fotocredit: Apple
Die Ruhe vor dem großen Wurf
Die P1-Phase markiert den Moment, in dem Apple erstmals voll funktionsfähige Prototypen baut. Zuvor existieren meist nur Dummys oder Testkomponenten, die bestimmte Funktionen isoliert abbilden. Mit P1 beginnt die eigentliche Hardware-Validierung im Geräteformat.
Bis zur Marktreife ist es trotzdem noch ein weiter Weg. Zwei weitere Prototypenstufen stehen bevor, danach folgt das Engineering Verification Test Verfahren. Wenn alles glattläuft, könnte das „iPhone Fold“ frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2026 erscheinen.
Keine Kompromisse
Apple bleibt sich bei der Entwicklung treu. Während andere Hersteller sich in den letzten Jahren mit klappbaren Displays versuchten und dabei oft an sichtbaren Falten im Bildschirm oder fragiler Technik scheiterten, verfolgt Cupertino lieber den langen Atem. Die Philosophie bleibt unverändert. Lieber spät, dafür richtig. Ziel ist es, das typische Foldable-Problem mit der unschönen Bildschirm-Falz elegant zu lösen. Dafür soll Samsung eigens ein besseres Panel liefern, als es die Koreaner selbst in ihren Geräten verwenden.
Auch wenn die finale Ausstattung noch nicht feststeht, lassen aktuelle Gerüchte auf ein ambitioniertes Gerät schließen. Im Gespräch ist ein Modell mit Titangehäuse, einem 7,58 Zoll großen Display und einer Dual-Kamera mit zwei 48-Megapixel-Sensoren. Interessant ist auch, dass das kommende iPhone 17 Air als möglicher Zwischenschritt zum Foldable gesehen wird. Ein schlankeres, leichteres Design könnte ein Testlauf für das sein, was Apple mit einem faltbaren iPhone plant.
Faltbare Smartphones sind nicht gerade ein Schnäppchen. Es überrascht also nicht, dass Apples Modell hier keine Ausnahme bilden soll. Erste Prognosen gehen von einem Verkaufspreis von rund 2.000 US-Dollar aus. Doch wenn das Gerät hält, was die Gerüchte versprechen, könnte Apple den Markt für faltbare Smartphones grundlegend verändern.
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