Nicht jeder Berg ruft mit voller Netzabdeckung. Genau das wurde einem 53-jährigen Bergsteiger auf dem Snowmass Mountain zum Verhängnis. Doch dank der Satellitenfunktion des iPhone konnte glücklicherweise Schlimmeres verhindert werden.

Fotocredit: Apple
Ein Rutsch mit Folgen
Eigentlich lief alles nach Plan. Der Mann hatte den Gipfel erfolgreich erklommen und trat den Abstieg an. Dabei nutzte er die Glissade-Technik, bei der man auf dem Schnee kontrolliert hinabrutscht. Doch was sportlich aussieht, ist nicht ohne Risiko. Der Abstieg endete mit einer Verletzung am Handgelenk, die ihn bewegungsunfähig machte. Weit und breit kein Empfang, keine Chance auf einen klassischen Notruf.
Zum Glück hatte der Verunglückte sein iPhone dabei und konnte per Satellitenverbindung eine Nachricht senden. Die ging an ein Familienmitglied, das sofort die Rettungskette in Gang setzte. Die Koordination übernahmen laut KDVR das Sheriff-Büro von Pitkin County und das erfahrene Team von Mountain Rescue Aspen.
Der Mann wurde am Snowmass Lake gerettet, einem entlegenen Ort, der etwa 13 Kilometer vom nächsten Parkplatz entfernt war. Ein Weiterkommen zu Fuß war ausgeschlossen. Insgesamt 17 Retter machten sich auf den Weg, erreichten den Unfallort am Morgen gegen 8:25 Uhr und brachten ihn bis zum Abend in Sicherheit.
Mit iOS 18 erweiterte Apple „Notruf SOS via Satellit“ mit „Nachrichten via Satellit“, sodass nicht nur Notdienste kontaktiert werden können, sondern auch direkt von der Nachrichten-App auf die Satellitenfunktion zugegriffen werden kann, wenn kein terrestrisches Netz verfügbar ist.
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