In regelmäßigen Abständen machen wir euch auf Interviews aufmerksam, die Zane Lowe von Apple Music mit verschiedenen Künstlern und Künstlerinnen führt. Dieses Mal wurde mit dem Popstar Lorde über ihr neues Album „Virgin“ gesprochen.

Fotocredit: Apple Music
Popstar Lorde spricht mit Apple Music über ihr neues Album „Virgin”
In einem aktuellen Interview mit Zane Lowe von Apple Music hat Lorde über ihr neues Album „Virgin“, ihren Umgang mit Fame und ihre dunkelsten persönlichen Momente, die sie auf der neuen Platte verarbeitet, gesprochen. Und ganz nebenbei verrät sie, welcher Song so klingt, als käme er aus ihrer Gebärmutter.
Spoiler, denn wir sind ja unter uns: Es ist ihre neue Single „Hammer”. Das Interview findend ihr sowohl auf YouTube als auch auf Apple Music. Über die Entstehung ihres neuen Songs „Hammer“ erzählt sie wie folgt:
Das war Ende 2023. Wir hatten eine erste Version geschrieben. Ich hatte gerade die Pille abgesetzt und konnte kaum fassen, wie ich mich plötzlich gefühlt habe. Es war, als wäre auf einmal alles möglich – so ein krasses Energie-Level, als wär ich mit einer völlig neuen Energiequelle verbunden. Ich war damals in New York, bin rumgelaufen, irgendwie total aufgekratzt – aber im besten Sinne. Es war wild, richtig cool.
Im Frühling 2024… Also, der Song war eigentlich schon beiseitegelegt, wir dachten, er kommt gar nicht aufs Album. Dann kam der Frühling, und Jimmy hat sich mit Buddy Ross zusammengetan, der hat nochmal richtig viel an dem Track gemacht. Jimmy hat das alles irgendwie zusammengeschweißt und mir die neue Version dann per FaceTime vorgespielt – und ich war so: „Warte mal… Ham ist zurück!“ Der Song war wieder drauf.
Und ab da hatte ich das Gefühl: Okay, das ist klanglich echt so ein Schlüsselstück fürs ganze Album. Ich wollte es so roh und pur wie möglich lassen. Buddy bringt da so organische Sounds rein – sie sind zwar offensichtlich maschinell gemacht, aber trotzdem haben sie etwas ganz Reales. Dieser erste Sound in „Hammer“ klingt, als käme er direkt aus dem Körper, aus dem Bauch heraus. Meine Schwester meinte: „Klingt, als käme das aus deiner Gebärmutter.“
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