Apple verstärkt Vision Pro und Apple Intelligence mit zwei gezielten Zukäufen

| 20:30 Uhr | 0 Kommentare

Apple ist dafür bekannt, gezielt kleinere Unternehmen zu übernehmen, um seine Technologien wirkungsvoll weiterzuentwickeln. Zwei neue Übernahmen sollen nun helfen, das Vision Pro Headset realistischer und Apple Intelligence zuverlässiger zu gestalten. So holt sich das Unternehmen aus Cupertino mit TrueMeeting und WhyLabs ein weiteres Mal frische Technologie und erfahrene Teams ins Haus, die an entscheidenden Stellschrauben drehen könnten.

Realistische Avatare mit TrueMeeting

TrueMeeting entwickelte eine Technologie, mit der Nutzer ihr Gesicht über das iPhone einscannen und aus dem Scan ein digital realistisches Abbild erstellen konnten. Die virtuellen Doppelgänger können dann in Videokonferenzen oder Spielen zum Einsatz kommen. Die dahinterliegende Technik, CommonGround Human AI, lässt sich nahtlos in verschiedene Anwendungen integrieren. Obwohl die Webseite des Unternehmens inzwischen offline ist, geht AppleInsider davon aus, dass TrueMeeting Ende 2024 von Apple übernommen wurde.

Passend zur Übernahme lieferte visionOS 26 im Juni 2025 auffallend natürlich wirkende Personas für die Apple Vision Pro. Eine direkte Bestätigung der Übernahme gibt es nicht. Dennoch scheint der technische Sprung im Erscheinungsbild der digitalen Avatare nicht zufällig erfolgt zu sein.

Zuverlässigere KI durch WhyLabs

Der zweite Zukauf betrifft WhyLabs, ein Unternehmen mit Fokus auf die Überwachung großer Sprachmodelle. WhyLabs will sogenannte Halluzinationen von KI-Systemen verhindern. Dabei handelt es sich um falsche oder unangemessene Inhalte, die ein KI-System im Fehlerfall erzeugen kann. WhyLabs erkennt entsprechende Fehlerquellen, woraufhin das Verhalten der Modelle angepasst werden kann.

Darüber hinaus soll die Technologie Sicherheitsprobleme wie den böswilligen Missbrauch generativer KI blockieren. In einem Werbevideo wird beispielsweise ein Kundenservice-Chatbot gezeigt, der die Lieferadresse eines Benutzers preisgibt, und wie diese Daten mit WhyLabs unkenntlich gemacht werden können.

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