Samsung hat die siebte Generation seiner faltbaren Smartphones vorgestellt. Mit dem neuen Galaxy Z Fold7, dem Galaxy Z Flip7 und der preisgünstigeren Variante Flip7 FE will der Hersteller verschiedene Nutzergruppen ansprechen und setzt dabei auf eine dünnere Bauweise und größere Displays.

Fotocredit: Samsung
Galaxy Z Fold7 wird dünner, größer und leichter
Im Zentrum der neuen Smartphones steht das Galaxy Z Fold7, das Samsung als Premium-Modell unter seinen Foldables positioniert. Auffällig ist die neue, besonders schlanke Form. Im zugeklappten Zustand misst es nur noch 8,9 Millimeter, aufgeklappt sogar lediglich 4,2 Millimeter. Damit bewegt sich Samsung in einem Bereich, der den Gerüchten rund um Apples erstes faltbares iPhone erstaunlich nahekommt.
Das äußere AMOLED-Display misst 6,5 Zoll, im aufgeklappten Zustand entfaltet sich ein 8 Zoll großes Display. Trotz der größeren Fläche bringt das Fold7 nur 215 Gramm auf die Waage. Um dieses Gewicht zu erreichen, hat Samsung auf die S-Pen-Unterstützung verzichtet. Das mag einige Nutzer stören, ermöglicht aber die neue, schlankere Bauweise.
Technik und bekannte Kompromisse
Ein zentrales Element der Faltmechanik ist das neue „Armor FlexHinge“, das laut Samsung nicht nur dünner und leichter ist, sondern auch die sichtbare Falz in der Mitte des Displays reduziert. Vollständig verschwindet diese jedoch nicht. Apple hat für sein faltbares iPhone angeblich eine Technik entwickelt, bei der die Falte nahezu verschwindet.
Samsung schützt das Display durch Gorilla Glass Ceramic 2, eine Weiterentwicklung mit Keramikanteil, die an Apples Ceramic Shield erinnert.
Die Kameraausstattung liest sich beachtlich: eine 10-Megapixel-Selfiekamera auf der Außenseite, eine 200-Megapixel-Weitwinkelkamera, eine 10-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit 100-Grad-Sichtfeld sowie eine Telelinse mit 10 Megapixeln.
Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Elite von Qualcomm, der eine 38 Prozent schnellere CPU- und 26 Prozent schnellere GPU-Leistung verspricht.
Galaxy Z Flip7 bleibt kompakt

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Wer es handlicher mag, greift zum Galaxy Z Flip7. Im Clamshell-Design gehalten, bietet es ein 6,9 Zoll Display im aufgeklappten Zustand sowie ein 4,1 Zoll FlexWindow vorn, das nun randloser wirkt und Schnellzugriffe auf Apps wie Google Gemini erlaubt. Das Flip7 ist mit 188 Gramm leichter geworden und misst im geschlossenen Zustand 13,7 Millimeter. Auch hier kommt das neue Scharnier zum Einsatz.
Die Kameraausstattung umfasst eine 50-Megapixel-Weitwinkelkamera, eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie eine 10-Megapixel-Frontkamera.
Flip7 FE und neue Galaxy Watch Modelle
Mit dem Flip7 FE bietet Samsung eine günstigere Alternative, die sich technisch am Flip6 orientiert. Das FlexWindow schrumpft hier auf 3,4 Zoll, der Hauptbildschirm misst 6,7 Zoll. Für preisbewusste Nutzer dürfte das Modell dennoch interessant bleiben.
Parallel dazu bringt Samsung mit der Galaxy Watch8, Watch8 Classic und der neuen Watch Ultra frischen Wind in die Smartwatch-Reihe des Unternehmens. Eine verbesserte Ergonomie, ein helleres Display und vor allem neue Gesundheitsfunktionen wie Schlafrhythmus-Analyse oder der Antioxidantien-Index sollen zeigen, wie ernst Samsung das Thema Gesundheit inzwischen nimmt.
Preis und Verfügbarkeit
Vorbestellungen für das Galaxy Z Fold7, das Galaxy Z Flip7 und das Galaxy Flip7 FE sind ab heute möglich. Der offizielle Verkaufsstart erfolgt am 25. Juli 2025. Das Galaxy Z Fold7 ist ab 2.099 Euro erhältlich, während das Galaxy Z Flip7 ab 1.119 Euro angeboten wird. Das günstigere Galaxy Z Flip7 FE ist ab 999 Euro erhältlich.
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