Apple bereitet die erste Weiterentwicklung seines Vision Pro Headsets vor, wobei das Unternehmen eher an den Details schraubt, als alles neu zu erfinden. Laut Mark Gurman von Bloomberg soll das neue Modell noch dieses Jahr erscheinen. Zwei Dinge stechen dabei heraus: ein leistungsstarker M4-Chip und eine neue Trageeinheit, dank der das Mixed-Reality-Headset deutlich bequemer sitzen soll.

Fotocredit: Apple
Mehr Leistung und verbesserter Tragekomfort
Mit dem M4-Chip zieht das Vision Pro Headset technisch mit aktuellen iPads und MacBooks gleich. Im Vergleich zum derzeit eingesetzten M2 bringt der M4 spürbar mehr Tempo und spart dabei Energie. Besonders bei rechenintensiven Anwendungen wie 3D-Modellierung, immersiven Meetings oder Videobearbeitung dürfte sich das Upgrade bemerkbar machen. Auch das neue visionOS 26 wird von der zusätzlichen Leistung profitieren.
So beeindruckend das aktuelle Vision Pro Headset auch sein mag, vielen Nutzern war es schlicht zu ungemütlich. Die neue Trageeinheit setzt genau hier an. Zwar bleibt das Gesamtgewicht in etwa gleich, doch durch eine cleverere Gewichtsverteilung sollen Druckstellen und Nackenverspannungen deutlich reduziert werden.
Der Preis bleibt voraussichtlich bei 3.499 US-Dollar bzw. 3999 Euro, was das Gerät weiterhin in der Nische hält. Apple geht es bei diesem Update eher darum, das System zu modernisieren und Erfahrungswerte aus der ersten Generation umzusetzen. Ein echter Kurswechsel wird dieses Jahr nicht erwartet. Spannender wird es wohl im Jahr 2027. Dann plant Apple laut Gurman eine deutlich leichtere und erschwinglichere Version der Vision Pro.
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