Laut Analysten der Investmentbank UBS (via Fortune) wird der Einstiegspreis des ersten faltbaren iPhone zwischen 1.800 und 2.000 US-Dollar liegen. Damit positioniert sich Apple preislich auf Augenhöhe mit Samsungs Galaxy Z Fold 7, das aktuell bei knapp 2.000 Dollar startet. Ein hoher Preis also, aber im Premiumsegment der faltbaren Smartphones durchaus marktüblich. Bei der Dicke kann Apple jedoch nicht mit dem Galaxy Z Fold 7 mithalten. Das behauptet zumindest der Leaker Instant Digital.

Fotocredit: Apple
Neue Maßstäbe in der Branche
Faltbare Smartphones sind nicht gerade ein Schnäppchen. Es überrascht also nicht, dass Apples Modell mit den prognostizierten 1.800 bis 2.000 US-Dollar keine Ausnahme darstellt. Doch wenn das Gerät hält, was die Gerüchteküche verspricht, könnte Apple den Markt für faltbare Smartphones grundlegend verändern.
Der größte Unterschied zur Konkurrenz soll im Aufbau des Touchscreens liegen. Während bei aktuellen faltbaren Smartphones die Touchschicht auf dem Display liegt, will Apple sie direkt in das Display integrieren. Dadurch wird das Gerät dünner, leichter und reagiert schneller auf Eingaben. Gleichzeitig soll das Display heller und vor allem stabiler sein, was besonders bei einem beweglichen Bildschirm ein wichtiger Vorteil ist.
Ein weiterer großer Designvorteil ist die Falte, oder besser gesagt, das Fehlen einer solchen. Apple hatte sich in der Entwicklung bereits früh zum Ziel gesetzt, den sichtbaren Falz komplett verschwinden zu lassen. Viele Jahre der Entwicklung später soll das Unternehmen nun das faltbare Display-Design perfektioniert haben. Genauso wichtig ist der Scharniermechanismus. Dieser soll von deutlich höherer Qualität sein, als wir es von Konkurrenzgeräten her kennen. Der Analyst Ming Chi Kuo berichtete bereits, dass das Scharnier sowohl Titan als auch Edelstahl enthalten wird.
„iPhone Fold“ soll mindestens 4,8 mm dick sein
Nachdem es in den vergangenen Monaten bereits viele Gerüchte bezüglich der Dicke des faltbaren iPhone gegeben hatte, gibt es nun ein Update. So berichtet der bekannte Leaker Instant Digital, dass das faltbare iPhone eine Dicke von mindestens 4,8 mm haben wird. Anfang dieses Jahres hatte Kuo gesagt, dass das Gerät im aufgeklappten Zustand nur 4,5 mm dünn sein würde, womöglich wird Apple dieses Ziel nicht ganz erreichen. Im Vergleich dazu misst das Samsung Galaxy Z Fold 7 im aufgeklappten Zustand 4,2 mm. Unabhängig davon, welche Quelle hier richtig liegt, wäre das erste faltbare iPhone also etwas dicker als das neueste Modell von Samsung.
Laut Kuo wird das faltbare iPhone ein 7,8 Zoll großes Innendisplay und ein 5,5 Zoll großes Außendisplay bieten. Zudem soll das Gerät zwei Kameras auf der Rückseite, eine Kamera auf der Vorderseite und ein Touch ID Sensor in der Einschalttaste bieten. Anfang dieser Woche erklärte Kuo zudem, dass Apple die Massenproduktion des faltbaren iPhone in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 aufnehmen will, sodass das Gerät Ende nächsten Jahres oder Anfang 2027 auf den Markt kommen dürfte.
Obwohl mehrere Quellen über ein faltbares iPhone berichten, ist es wichtig zu beachten, dass Apple bisher keine offiziellen Pläne für ein solches Gerät bestätigt hat. Wir werden wahrscheinlich noch viele Gerüchte hören, bevor etwas Offizielles veröffentlicht wird.
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