M5 iPad Pro: Alle Gerüchte, möglichen Features und Release-Infos

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Apple plant für diesen Herbst die Vorstellung eines neuen iPad Pro, das mit dem frischen M5 Chip und einigen cleveren Verbesserungen punkten soll. Auch wenn das Design weitgehend unverändert bleiben dürfte, bringt die neue Generation einige technische Highlights mit sich.

M5 Chip als Herzstück

Das wichtigste Upgrade ist zweifellos der M5 Chip. Wieder einmal könnte Apple die Premiere seines neuesten Prozessors nicht in einem Mac, sondern im iPad feiern. Konkrete Details zu Leistung und Architektur sind noch nicht bekannt, doch die Erwartungen liegen bei deutlich mehr CPU- und Grafikpower sowie einer spürbar verbesserten Neural Engine. Es wäre keine Überraschung, wenn Apple die KI-Fähigkeiten dieses Chips besonders hervorhebt, da das Thema künstliche Intelligenz auch in Cupertino immer mehr in den Fokus rückt.

Zwei Frontkameras für alle Perspektiven

Erst mit dem M4 Modell hat Apple die Frontkamera endlich auf die lange Seite des iPad verlegt, was vor allem bei Videoanrufen im Querformat praktisch ist. Laut neuesten Berichten soll das M5 iPad Pro nun eine zweite Frontkamera auf der Hochkant-Seite erhalten, während die aktuelle Kamera bestehen bleibt. Das bedeutet mehr Flexibilität bei Videokonferenzen und könnte sogar neue Funktionen wie Multi-Cam-Aufnahmen oder einen Desk-View-Modus ermöglichen.

Mehr Arbeitsspeicher serienmäßig

Beim M4 iPad Pro gab es noch ein zweigeteiltes RAM-Angebot. 8 GB für die Standardmodelle und 16 GB nur für Versionen ab 1 TB Speicher. Angesichts neuer Produktivitätsfunktionen in iPadOS 26, der Standardisierung von 16 GB RAM bei M4 Macs und wachsender Anforderungen durch KI-Anwendungen könnte Apple beim M5 iPad Pro die 16 GB RAM für alle Varianten fest einplanen. Das wäre ein sinnvoller Schritt, um die Power des M5 Chips auch praktisch auszunutzen.

Schnelleres Wi-Fi 7

Die Funktechnik soll ebenfalls einen Sprung machen. Während das aktuelle Modell noch auf Wi-Fi 6E setzt, dürfte die neue Generation Wi-Fi 7 unterstützen, wie es bereits bei der iPhone 16 Reihe der Fall ist. Wi-Fi 7 kann theoretisch Übertragungsraten von bis zu 46 Gbit/s erreichen, was ungefähr fünfmal schneller ist als Wi-Fi 6E. Noch wichtiger ist die verbesserte Stabilität. Breitere Kanäle von 320 MHz und die Nutzung der 6-GHz-Bänder reduzieren Interferenzen und Staus im WLAN. Für Nutzer bedeutet das schnellere Downloads und eine deutlich stabilere Verbindung in stark ausgelasteten Umgebungen.

Lohnt sich das M5 iPad Pro?

Insgesamt deutet alles auf ein eher moderates Update hin, was nicht ungewöhnlich ist. Das M4 iPad Pro brachte bereits größere Umbrüche wie ein ultradünnes Design, ein Tandem-OLED-Display und ein neues Magic Keyboard. Diesmal dürfte die Software die Hauptrolle spielen. Mit iPadOS 26 erhält das iPad endlich Funktionen, die der Leistung seiner Hardware gerecht werden.

Ob sich ein Umstieg nur wegen des M5 lohnt, hängt vom individuellen Bedarf ab. Wer jedoch ohnehin auf ein neues iPad setzt, bekommt mit der Kombination aus M5 Chip, potenziell mehr RAM und iPadOS 26 ein attraktives Gesamtpaket.

Release

Bloombergs Mark Gurman geht davon aus, dass Apple das M5 iPad Pro diesen Herbst veröffentlichen wird. Historisch gesehen bevorzugt Apple den Oktober für große iPad-Launches, was sich mit Gurmans Vorhersage deckt.

Kategorie: iPad

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