Nachdem die Deutsche Telekom kürzlich über den Ausbau ihres Glasfasernetzes informiert hatte, gibt es nun eine Wasserstandsmeldung zum Ausbau des Mobilfunknetzes. So hat das Bonner Unternehmen im Juni 100 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen.

Telekom errichtet 100 neue Mobilfunkstandorte
Die Telekom arbeitet weiter am Ausbau ihres Mobilfunknetzes. Im vergangenen Monat wurden 100 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. An 596 bestehenden Standorten hat die Telekom die Kapazität erhöht. An 127 dieser Standorte ist 5G erstmals angeschaltet worden. Alle diese Maßnahmen zahlen auf das Ultra-Kapazitätsnetz der Telekom ein. Die meisten neuen Standorte wurden in Bayern (18) in Betrieb genommen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (14) und Baden-Württemberg (10). Bei den Kapazitätserweiterungen an bestehenden Standorten führte Nordrhein-Westfalen die Liste an (179), gefolgt von Baden-Württemberg (74) und Bayern (65). Aktuell können mehr als 98 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen. Die Haushaltsabdeckung bei 4G liegt bei nahezu 100 Prozent.
Was hat es mit dem Ultra-Kapazitätsnetz auf sich? Durch eine Kombination von Maßnahmen wird sich die Kapazität im Telekomnetz verdoppeln. 90 Prozent der Standorte bieten künftig eine Download-Kapazität von 1 Gigabit pro Sekunde pro Zelle. Die Telekom schreibt
Alle Standorte nutzen künftig Low-Band-Frequenzen (700, 800 und 900 MHz). Diese bieten hohe Reichweite und gute Netzabdeckung – auch in Gebäuden. Sie bilden die Basis für eine lückenlose Mobilfunkversorgung. 90 Prozent der Standorte erhalten zusätzlich Mid-Band-Frequenzen (1.500, 1.800 und 2.100 MHz). Diese ermöglichen hohe Übertragungsraten und niedrige Reaktionszeiten. Sie sind die Leistungsträger im Mobilfunknetz. An Verkehrsknotenpunkten kommt gezielt das 3,6-GHz-Band zum Einsatz. So bleibt die Mobilfunknutzung reibungslos.
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