iPhone 18: Apple setzt auf neue Kamerasensoren aus den USA

| 20:30 Uhr | 0 Kommentare

Apple plant laut der Financial Times, bei künftigen iPhone-Modellen erstmals auf Bildsensoren von Sony zu verzichten. Stattdessen arbeitet Apple mit Samsung zusammen, um in den USA entwickelte und produzierte Kamerachips einzusetzen. Konkret soll das Samsung-Werk in Austin eine zentrale Rolle bei der Produktion spielen.

Neue Kamerasensoren für das iPhone 18

Im Rahmen seines groß angelegten 600-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramms in den US-Standort gab Apple bekannt, eine neue Chiptechnologie einzuführen. Die Rede ist von dreilagigen Bildsensoren. Diese zeichnen sich durch eine vertikale Stapelung mehrerer Sensorebenen aus. Im Ergebnis entsteht eine deutlich höhere Pixeldichte, bessere Low-Light-Leistung sowie eine erhöhte Dynamik und Energieeffizienz. Auch die Auslesegeschwindigkeit profitiert von diesem Aufbau.

Bemerkenswert ist, dass diese Art von Fertigung bislang noch nie in industriellem Maßstab eingesetzt wurde. Die Sensoren werden laut der Financial Times von Samsungs System LSI-Sparte entwickelt und durch deren Foundry-Abteilung in Serie gefertigt. Damit bringt Apple nicht nur eine neue Technologie in seine Geräte, sondern auch einen Teil der Produktionskompetenz in die USA zurück. So wie es US-Präsident Donald Trump von Apple-CEO Tim Cook vor kurzem verlangt hatte.

Die neuen Sensoren dürften erstmals im iPhone 18 zum Einsatz kommen, das für nächstes Jahr erwartet wird. Da Apple für gewöhnlich viele Monate im Voraus mit der Validierung und Fertigung wichtiger Komponenten beginnt, läuft die Vorbereitung in Austin vermutlich bereits auf Hochtouren. Mit diesem Schritt trennt sich Apple nach Jahren der exklusiven Zusammenarbeit erstmals von Sony als bisher einzigem Lieferanten für iPhone-Kamerasensoren.

Kategorie: iPhone

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