Seit mehreren Jahren halten sich Gerüchte über eine nennenswerte Preiserhöhung für das iPhone hartnäckig. Doch bislang blieb zumindest in den USA ein echter Preissprung aus. Kleinere Anpassungen gab es immer wieder, doch das Gesamtbild blieb weitgehend stabil. Mit Blick auf globale Handelszölle und steigende Produktionskosten könnte 2025 jedoch das Jahr sein, in dem sich das ändert.

Mögliche Preiserhöhung für das iPhone
9to5Mac hat sich die aktuelle und zu erwartende Preissituation für den US-Markt genauer angeschaut. Dabei zeigt sich, dass Apple indirekt bereits beim iPhone 15 Pro Max einen stillen Preisschritt vollzogen hat. Statt der gewohnten 128 GB als Einstiegsvariante begann das Modell bei 256 GB und damit bei 1199 US-Dollar. Wer vorher mit weniger Speicher auskam, zahlte nun automatisch mehr. Für alle, die ohnehin zu größeren Kapazitäten griffen, änderte sich dagegen nichts.
Mehrere Analysten gehen davon aus, dass Apple die Preise für das iPhone mit der nächsten Generation jeweils um 50 US-Dollar anheben wird. Nur das Standardmodell soll beim bisherigen Preis von 799 US-Dollar bleiben. Ein Speicherupgrade wird es angeblich nicht geben. Nun berichtet der Leaker „Instant Digital“, dass zumindest das iPhone 17 Pro jetzt mit 256 GB Basisspeicher starten wird. Damit würde das Modell mit dem Pro Max gleichziehen.
Apple sieht sich zunehmend mit den finanziellen Auswirkungen internationaler Zölle konfrontiert. Allein im letzten Quartal verursachten diese rund eine Milliarde US-Dollar an Zusatzkosten. Die Tendenz ist steigend. Wenn also ein Jahr für eine Preiserhöhung infrage kommt, dann vermutlich 2025. Spätestens im September, wenn Apple traditionell seine neuen iPhone-Modelle präsentiert, wird Klarheit herrschen. Laut „Instant Digital“ soll die Vorstellung am 9. September erfolgen.
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