Analyst: US-Zölle treiben iPhone-Preise nach oben

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Die iPhone 17 Modelle könnten deutlich mehr kosten als ihre Vorgänger. Das behauptet zumindest Jeff Pu von GF Securities in seiner neuesten Einschätzung. Dabei sieht der Analyst vor allem die US-Zollpolitik als Preistreiber.

Zölle machen Apple zu schaffen

Apple zahlt in den USA momentan 20 Prozent Zoll auf jedes iPhone aus China, während Geräte aus Indien zollfrei importiert werden können. Tim Cook erwähnte kürzlich, dass inzwischen die meisten US-iPhones aus indischen Fabriken kommen. Eine logische Reaktion auf die Zollsituation.

Das Problem liegt jedoch in der Unvorhersehbarkeit der US-Handelspolitik. Was heute günstig eingeführt werden kann, wird morgen vielleicht schon wieder teurer. Apple muss ständig neu rechnen und kann kaum langfristig planen. Deswegen rechnet die Wall Street mit einer Preiserhöhung von 50 bis 100 Dollar. Auch wenn diese Preiserhöhung primär auf den US-Markt bezogen ist, wäre es keine große Überraschung, wenn Apple im Zuge einer Mischkalkulation auch in anderen Ländern die Preise erhöhen würde.

Wahrscheinlich kommt, zumindest für das iPhone 17 Pro, mit der Preiserhöhung auch eine Aufwertung der Ausstattung. So heißt es in der Gerüchteküche, dass das Pro-Modell mit 256 GB Speicher starten wird, statt wie bisher mit 128 GB. Auch das Standardmodell des iPhone 17 ist Apple wichtig, besonders was den Absatz angeht. Somit wird vermutet, dass das günstigste iPhone 17 beim aktuellen Preis in Höhe von 799 US-Dollar verbleiben wird. Im September, wenn Apple traditionell seine neuen iPhone-Modelle präsentiert, wird sich zeigen, wie die Preisgestaltung des iPhone 17 Lineup letztendlich aussieht.

(via MacRumors)

Kategorie: iPhone

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