Apple plant ein Pilotprojekt, in dem Mitarbeiter iPad-Reparaturen künftig direkt in ausgewählten Stores durchführen. Derzeit ist es üblich, dass defekte Geräte an zentrale Reparaturzentren geschickt werden. Durch die Reparatur im Apple Store sollen Fehler schneller festgestellt und Kosten transparenter kommuniziert werden.

iPad-Reparatur im Apple Store
Wie das französische Technikportal iGeneration berichtet, läuft derzeit ein Pilotprojekt in rund 30 Apple Stores in den USA an. In diesen ausgewählten Filialen soll die Reparatur von iPads zumindest teilweise direkt vor Ort durchgeführt werden. Dabei geht es nicht um tiefgreifende Eingriffe an der Hardware, sondern um sogenannte modulare Reparaturen. Dazu zählen beispielsweise der Austausch einzelner Komponenten wie Displays oder Akkus.
Bislang erhielten Kunden bei einer iPad-Reparatur eine erste Preisangabe, die sich (außerhalb der Garantie) meist am maximalen Reparaturpreis orientiert. Der tatsächliche Preis wird jedoch erst nach dem Einschicken und der erfolgten Reparatur final berechnet. Wird das iPad jedoch direkt im Store repariert, lassen sich Fehler schneller feststellen und Kosten transparenter kommunizieren. Das senkt nicht nur die Wartezeit, sondern reduziert auch die Unsicherheit bei der Preisgestaltung.
Nicht jede Filiale wird mitziehen
Dass künftig alle Apple Stores iPad-Reparaturen vor Ort anbieten, ist jedoch nicht zu erwarten. Besonders kleinere Filialen mit begrenztem Platzangebot werden wohl weiterhin auf zentrale Werkstätten angewiesen sein. Die Pilotphase konzentriert sich auf große Flagship-Stores mit ausreichend Fläche im Hintergrundbereich. Sollte sich das Konzept bewähren, könnten nach und nach weitere Standorte folgen.
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