Apple bereitet sich darauf vor, eine eigene Produktlinie von Smart-Home-Zubehör einzuführen. Dabei soll das Produktportfolio breit gefächert sein. Den Start wird laut Bloombergs Mark Gurman ein Smart Home Hub namens „HomePad“ machen. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, das an ein fest installiertes iPad erinnert, aber weit mehr als ein Display an der Wand ist. Eigentlich war das Modell schon für 2025 angedacht, doch die Weiterentwicklung von Siri verlangte mehr Feinschliff als gedacht. Wie Gurman berichtet, ist der Marktstart nun für Mitte 2026 geplant.

Apples Smart Home Hub
Das „HomePad“ wurde von Apple zwar noch nicht einmal angekündigt, doch die Gerüchteküche bietet uns bereits jetzt einen umfangreichen Überblick zum Gerät.
Optisch zeigt sich der Smart Home Hub modern und zurückhaltend. Ein sieben Zoll großes Display mit integriertem Lautsprecher sitzt auf einem halbrunden Sockel, eingerahmt von schmalen schwarzen oder weißen Rändern. Die Form des Displays ist quadratisch, die Ecken sanft abgerundet. Man könnte meinen, Apple habe sich beim Google Nest Hub inspirieren lassen, doch Apples System soll deutlich mehr bieten.
Anstelle klassischer App-Ansichten setzt Apple auf das neue Betriebssystem „Charismatic“. Es wurde speziell für den Einsatz im gemeinsamen Wohnraum entwickelt und soll intuitiv für mehrere Nutzer funktionieren. Im Fokus stehen Uhrenansichten, Widgets sowie integrierte Dienste wie Musik, Kalender, Kamera und Notizen. Einen App Store sucht man jedoch vergeblich.
Ein cleveres Detail ist die Gesichtserkennung durch eine Frontkamera. Wer sich nähert, wird erkannt und erhält personalisierte Inhalte. So erhält jedes Familienmitglied automatisch seinen eigenen Kalender oder passende Musikvorschläge. Abgerundet wird das Ganze mit einer Funktion, die erfasst, ob sich eine Person in der Nähe befindet oder nicht. Je nachdem können so unterschiedliche Inhalte auf dem Display angezeigt werden.
Die neue Siri denkt mit
Im Hintergrund arbeitet Apple an einer neuen Generation von Siri, gestützt auf große Sprachmodelle. Diese sollen es ermöglichen, persönliche Daten in die Antworten einfließen zu lassen, um sinnvollere Reaktionen zu liefern. Ursprünglich war das für iOS 18 geplant, jetzt wird es voraussichtlich im Frühjahr 2026 so weit sein.
Siri wird bei der Gelegenheit ein neues Gesicht bekommen. Erste Tests zeigen eine Optik, die an das Finder-Symbol auf dem Mac erinnert. Damit will Apple dem Sprachassistenten wahrscheinlich mehr Charakter verleihen. Auch für iPhones und iPads soll Siri optisch und funktional überarbeitet werden. Welche Technologie im Kern stecken wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Apple testet parallel eigene Modelle und Systeme externer Entwickler wie OpenAI und Anthropic.
An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass Apple noch nichts bezüglich des hauseigenen Smart Home Hubs angekündigt hat. Es kann somit durchaus noch Änderungen und Überraschungen bis zum Release im nächsten Jahr geben.
0 Kommentare