HomePod mini 2: Alles, was wir bisher wissen

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Der HomePod mini ist bereits seit fast fünf Jahren auf dem Markt. Es wird somit Zeit für einen Nachfolger, der laut der Gerüchteküche noch dieses Jahr erscheinen soll. Hier sind nun die wichtigsten Gerüchte rund um die zweite Generation des HomePod mini zusammengefasst.

Fotocredit: Apple

Fokus auf das Smart Home

Laut Bloombergs Mark Gurman soll der neue HomePod mini stärker auf das kommende Apple-Ökosystem für das vernetzte Zuhause ausgerichtet sein, ähnlich wie die nächste Generation des Apple TV. Unklar bleibt, ob Siri selbst spürbare Fortschritte macht. Eine direkte Unterstützung für Apple Intelligence ist anscheinend nicht geplant.

Mehr Leistung durch neuen Chip

Die erste Generation des HomePod mini arbeitet mit dem S5 Chip aus dem Jahr 2019. Für die zweite Runde ist ein aktuelleres SiP (System-in-Package) realistisch. Im Gespräch sind der S9 oder S10. Auch ein S11 aus der nächsten Apple Watch Generation wäre denkbar. Gegenüber dem S5, der auf A12 Technik basiert und auf niedrigen Takt sowie Dauerbetrieb ausgelegt ist, versprechen die neueren Chips spürbar bessere Reaktionszeiten und mehr Spielraum für Berechnungen rund um Audio, Handoff und Systemfunktionen.

Eigene Funkplattform mit WLAN 6E

Apple setzt dem Vernehmen nach auf einen eigenen Chip für WLAN und Bluetooth. Das bringt die Kontrolle über den Stromverbrauch und die Latenz zusammen. Der wichtigste Effekt im Alltag ist die Unterstützung von WLAN 6E. Das zusätzliche 6 GHz Band entlastet das Heimnetz und ermöglicht schnellere, stabilere Verbindungen, sofern ein kompatibler Router vorhanden ist.

Ultra Wideband der zweiten Generation

Mit der zweiten Generation des UWB Chips rückt der Smart Speaker räumlich näher an das iPhone und Co. Die Übergabe von Musik via Handoff soll dank des neuen Chips zuverlässiger und schneller reagieren. Dank präziserer Ortung innerhalb weniger Zentimeter erkennt der HomePod mini 2 die Position eines iPhone oder auch eines Stereo Partners und kann Einstellungen automatisch anpassen.

Verbesserte Klangqualität

Die aktuelle Version nutzt einen Fullrange Treiber mit Neodym Magnet und zwei Passivradiatoren. Ein überarbeitetes Innenleben liegt nahe. Denkbar sind ein zweiter aktiver Treiber für eine bessere Kanaltrennung, ein weit auslenkender Treiber für einen kräftigeren Bass sowie größere oder zusätzliche Passivradiatoren. Eine verfeinerte Schallführung im Gehäuse könnte Verzerrungen reduzieren und das 360-Grad-Klangbild verbessern. Das Mikrofon-Setup mit drei Außenmikros und einem nach innen gerichteten Mikro hilft zudem dabei, Sprachbefehle auch bei hoher Lautstärke sicher aufzunehmen.

Frische Farben

Neue Farbvarianten gelten als wahrscheinlich. Während Fans auf hellere und verspieltere Farben wie Grün, Rot oder Lila hoffen, gibt es bislang keine Hinweise darauf, was Apple tatsächlich geplant hat. Aktuell bietet das Unternehmen die Farboptionen Blau, Gelb, Orange, Weiß und Mitternacht an.

Veröffentlichung

Mark Gurman geht davon aus, dass der HomePod mini 2 noch dieses Jahr angekündigt wird, höchstwahrscheinlich zusammen mit dem iPhone 17 im September. Allerdings gibt es noch keine konkreten Indizien, die diesen Zeitplan bestätigen. Somit bleibt uns ein Release-Zeitraum von September bis Dezember.

Kategorie: Apple

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