Die Apple Watch ist für viele ein praktischer Begleiter im Alltag. Für eine 57-jährige Frau aus Brighton wurde sie unerwartet zu einem entscheidenden Warnsignal. Wiederholte Alarme ihrer Uhr über einen ungewöhnlich niedrigen Puls veranlassten sie, ärztlichen Rat einzuholen, was schließlich zur Entdeckung eines Gehirntumors führte.

Wie die Apple Watch eine lebensverändernde Diagnose ermöglichte
Sam Adams bemerkte nach ihrer Rückkehr aus Costa Rica wiederholt Benachrichtigungen über eine ungewöhnlich niedrige Herzfrequenz auf ihrer Apple Watch. Das Timing hätte kaum ungünstiger sein können. Adams durchlebte eine schwere persönliche Phase mit dem Verlust eines Elternteils, eines Haustieres und dem Ende ihrer Ehe. Erschöpfung und Kopfschmerzen schrieb sie zunächst dem Stress, der Trauer und dem Jetlag zu.
Als die Herzfrequenz-Warnungen jedoch anhielten, suchte Adams einen Apotheker auf, um ihren Blutdruck kontrollieren zu lassen. Diese erste Kontrolle führte zu weiteren Untersuchungen, die schließlich eine behandelbare Herzerkrankung aufdeckten, die wahrscheinlich die Ursache für die Warnungen war.
Während der Suche nach den Ursachen der Herzfrequenz-Anomalien erwähnte Adams auch ihre häufigen Kopfschmerzen. Diese Nebenbemerkung veranlasste die Ärzte zu einer CT-Untersuchung. Das Ergebnis war überraschend und beunruhigend zugleich. Die Scans enthüllten einen bisher unentdeckten Gehirntumor. Der Tumor wird von den Ärzten als gutartig eingestuft, erfordert jedoch kontinuierliche Überwachung. Adams nimmt nun täglich Medikamente und unterzieht sich regelmäßigen Kontrolluntersuchungen zur Beobachtung des Tumors.
Technisch gesehen hat die Uhr wahrscheinlich nicht direkt auf den Tumor reagiert. Aber sie war der entscheidende Impuls, der Adams überhaupt erst zum Arzt brachte, und das deutlich früher, als sie es vermutlich ohne die Warnungen getan hätte. Deswegen ist sie der Technologie sehr dankbar.
„Ich bin so dankbar für meine Apple Watch“, erklärt sie gegenüber The Sun. „Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn sie nicht Alarm geschlagen hätte. Ich lebe zwar weiterhin mit dem Tumor, aber es geht mir gut. Ich komme damit klar und bin dankbar, dass mir die Technologie eine frühe Warnung gegeben hat, von der ich nicht wusste, dass ich sie brauche.
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