Bericht über toxisches Arbeitsklima: Apple weist Vorwürfe gegen Fitness-Chef zurück

| 21:19 Uhr | 0 Kommentare

Apples langjähriger Vice President für Fitness-Technologien, Jay Blahnik, steht aktuell im Zentrum schwerwiegender Vorwürfe. Laut einem Bericht der New York Times haben „neun aktuelle und ehemalige Mitarbeitende“ Blahnik beschuldigt, ein toxisches Arbeitsumfeld geschaffen zu haben.

Schwere Anschuldigungen

Konkret werfen die Betroffenen Blahnik manipulatives Verhalten, verbale Entgleisungen und einen unangemessenen Umgangston vor. In mindestens zehn Fällen soll dies zu medizinischen oder psychisch bedingten Auszeiten seit 2022 geführt haben.

Ein ehemaliges Teammitglied beschrieb die Situation als „die toxischste Arbeitsumgebung“ seiner gesamten Karriere. Der Bericht nennt zudem eine Einigung in einem Fall mutmaßlicher sexueller Belästigung sowie eine laufende Klage wegen Mobbings. Apple selbst weist die Vorwürfe zurück und bestreitet alle Formen von Diskriminierung, Belästigung oder Vergeltungsmaßnahmen. Laut Unternehmensangaben habe eine interne Untersuchung keine Hinweise auf Fehlverhalten ergeben.

Aktuell arbeitet Blahnik weiterhin bei Apple. Seit seinem Einstieg im Jahr 2013 übernahm er eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Aktivitätsringe der Apple Watch sowie beim Aufbau des Apple Fitness+ Dienstes. Sein Einfluss auf die Fitnessstrategie des Unternehmens ist unbestritten. Trotz dieser Erfolge wirft die New York Times Fragen zur Unternehmenskultur bei Apple auf. Die Reaktion des Konzerns fiel knapp aus. Pressesprecher Lance Lin erklärte, der Bericht enthalte „zahlreiche ungenaue Behauptungen und Falschdarstellungen“ und betonte: „Wir werden die Fakten weiterhin im Rahmen des Gerichtsverfahrens darlegen.“

Kategorie: Apple

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