TSMC plant, bis Ende 2025 die Vollproduktion seiner 2-Nanometer-Chips aufzunehmen. Apple hat sich dabei laut DigiTimes bereits jetzt eine beeindruckende Position gesichert und wird fast die Hälfte der gesamten Fertigungskapazität für sich beanspruchen.
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Produktionskapazitäten werden ausgebaut
Der taiwanesische Chiphersteller TSMC arbeitet seit geraumer Zeit daran, die Ausbeute seiner 2nm-Produktion zu optimieren. Jetzt scheint das Unternehmen kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Laut DigiTimes wird TSMC seinen ursprünglichen Zeitplan einhalten und die Massenproduktion der 2-Nanometer-Chips im vierten Quartal 2025 beginnen.
Um diese Pläne zu verwirklichen, hat TSMC seine Produktionskapazitäten in den Werken Baoshan und Kaohsiung deutlich erweitert. Die Prognose des Unternehmens geht davon aus, dass die gesamte verfügbare Kapazität bis Ende 2026 vollständig ausgelastet sein wird.
Zu den ersten Kunden, die von der neuen 2nm-Technologie profitieren werden, gehören neben Apple auch AMD, Broadcom, Intel, MediaTek und Qualcomm. Im Laufe des Jahres 2026 wird die Produktion für diese sechs Unternehmen schrittweise hochgefahren. Nvidia und weitere Kunden sollen dann 2027 folgen.
Besonders interessant ist Apples Position in dieser Konstellation. Insider berichten, dass sich das Unternehmen aus Cupertino nahezu die Hälfte der gesamten verfügbaren Kapazität gesichert hat. Qualcomm folgt als zweitgrößter Kunde, liegt aber deutlich hinter Apple zurück.
Wann kommen die ersten iPhones mit 2nm-Chips?
Die Zeitpläne passen perfekt zu den aktuellen Spekulationen über Apples Chip-Strategie. Für die A19-Serie, die im iPhone 17 zum Einsatz kommen wird, kommt die 2nm-Technologie definitiv zu spät. Anders sieht es beim iPhone 18 aus, das Ende 2026 erscheinen soll. Hier stimmen die Produktionspläne von TSMC optimal mit Apples Entwicklungszyklus überein. Der Analyst Ming-Chi Kuo hat bereits mehrfach betont, dass er die 2nm-Chips für das 2026er iPhone erwartet. Diverse Quellen aus chinesischen Weibo-Kreisen teilen ebenfalls diese Einschätzung.
Der Wechsel auf 2-Nanometer verspricht erhebliche Verbesserungen. Kombiniert mit einem neuen Chip-Packaging-Verfahren könnten Leistungssteigerungen zwischen 10 und 15 Prozent erreicht werden. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt und voraussichtlich auch die Wärmeentwicklung reduziert.
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