Balkonkraftwerke haben sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt. Setzte man zunächst nur auf einen Wechselrichter mit einem oder zwei Solarpanelen, wurde das Ganze im weiteren Verlauf durch einen externen Speicher ergänzt. Mittlerweile setzen Hersteller auf All-in-One Hybrid Systeme. Diese vereinen eine Energiespeicherung und einen integrierten Mikro-Wechselrichter in einer nahtlosen Lösung. In Kombination mit künstlicher Intelligenz wird das Ganze noch einmal auf ein höheres Level gehoben. Mit STREAM Ultra hat EcoFlow vor Kurzem eine spannende Lösung auf den Markt gebracht, um eure Stromkosten deutlich zu senken. Wir haben EcoFlow STREAM Ultra getestet und uns das All-in-One Hybrid-Gerät näher angeguckt. Soviel sei schon einmal vorab gesagt, die EcoFlow-Lösung kann nicht nur technisch überzeugen, sie sieht auch schick aus.

EcoFlow STREAM Ultra im Test
Bei EcoFlow STREAM Ultra treffen Innovation, Flexibilität und Ästhetik aufeinander. Kurzum: Das Balkonkraftwerk wird nicht nur aktuellen Ansprüchen gerechnet, sondern ist auch für die Zukünftig gerüstet. Aber immer der Reihenfolge nach.
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EcoFlow setzt auf ein „anderes“ Design
In den letzten Jahren haben wir bereits das ein oder andere Balkonkraftwerk getestet bzw. uns mit den verschiedenen Angeboten der namhaften Hersteller beschäftigt. Bereits beim Auspacken von EcoFlow STREAM Ultra fällt auf, dass EcoFlow mit diesem Modell einen anderen Weg beschreitet. Bis dato kannten wir rechteckige (horizontale) Designs, bei denen ihr verschiedene Akkus übereinander stapeln könnt. EcoFlow setzt hingegen auf ein vertikales, nicht stapelbares Design. Dies bedeutet allerdings nicht, dass ihr nicht mehrere Akkus kombinieren und so die Gesamtkapazität erweitern könnt. Vielmehr könnt ihr mehrere STREAM Ultra nebeneinander positionieren und miteinander kombinieren. Hier wird ein entsprechendes Kabel benötigt. Ein einzelnes STREAM Ultra benötigt eine kleinere Grundfläche, ist somit etwas schmaler, ragt dafür etwas höher hinaus.

Wie eingangs erwähnt, beherbergt STREAM Ultra nicht nur den Akku (dieser hat übrigens eine Kapazität von 1,92kWh), sondern auch den Mikrowechselrichter. Diese All-In-One-Lösungen haben sich in den letzten Jahren durchgesetzt. Wir empfinden dieses Design deutlich komfortabler als die Installation zweier getrennter Geräte oder Einheiten. Über die 4 MPPTs lassen sich vier Solarpanele anschließen. Die maximale PV-Eingangsleistung beträgt 2.000W (4x 500W).
STREAM Ultra misst 28,4 x 25,5 x 45,8 cm und wiegt dabei 23,1Kg. Dank IP65-Zertifizierung ist das Gerät spritzwassergeschützt und kann von euch flexibel positioniert werden.
Lieferumfang
Im Lieferumfang von STREAM Ultra findet ihr neben dem eigentlichen Gert noch 8x 2,95m Solarpanel-Verlängerungskabel, 1x 1,5m STREAM AC-Kabel, 1x PV-Schraubenschlüsse, 1x Montagehalterung, 1x Verriegelungshalterung sowie den üblichen Papierkram.

Wichtigste Spezifikationen
- Kapazität: 1,92kWh
- MPPT: 4
- PV Eingansleistung: 2000W (4x 500W)
- AC Ausgang (netzgekoppelt): 800W
- AC Ladeleistung: 1050W
- AC Ausgang: 1200W
- Netzunabhängige Nutzung: Ja
- Abmessungen: 28,4 x 25,5 x 45,8 cm
- Gewicht: 23,1Kg
- Betriebsgeräusch: <30dB
- IP-Schutzart: IP65
- Garantie: 10 Jahre
Installation
Der Umfang der Installation richtet sich nach euren individuellen Gegebenheiten. Allerdings ist der Prozess so oder so ein Kinderspiel. Habt ihr bereits ein Balkonkraftwerk installiert und möchtet ihr den klassischen Mikrowechselrichter gegen ein smartes All-in-One-System inkl. Speicherlösung austauschen? Dann müsst ihr nur die bereits vorhandenen Solarpanele mit dem EcoFlow STREAM Ultra verbinden. Fangt ihr bei Null an, so müsst ihr natürlich zunächst einmal die Solarpanele positionieren, installieren und und anschließend mit STREAM Ultra verbinden.

Anschließend geht es in der EcoFlow-App weiter. Dort findet ihr den berühmten (+)-Button. Habt ihr diesen ausgewählt sucht die App nach eurem System (dieses muss natürlich zuvor eingeschaltet werden). Alternativ könnt ihr STREAM Ultra manuell über den (+)-Button auswählen. In den Folgeschritten werdet ihr durch die Installation und Konfiguration geleitet. Ihr verbindet euch mit eurem WLAN, sucht nach möglichen Firmware-Updates und nehmt ein paar Einstellungen vor.

STREAM Ultra im Einsatz
Sobald die Installation über die App abgeschlossen und ausreichend Helligkeit vorhanden ist, startet auch schon die Produktion von grünem Strom. Als zentrale Anlaufstelle dient weiter die EcoFlow-App. Diese bietet euch die Möglichkeit, Energieflüsse darzustellen, Ladegrenzen einzurichten, die Einspeisung zu konfigurieren, smarte Zeitpläne zu nutzen und dynamische Stromtarife zu verwenden. Von daher blicken wir etwas detaillierter auf die App und die jeweiligen Optionen.
Zunächst einmal legt ihr eine Energieversorgungsstrategie fest. Die Energieversorgungsstrategie entscheidet, wie das System den Stromverbrauch überwacht und wie viel Energie das System eurem Haus liefert. Wenn überschüssige Solarenergie vorhanden ist, speichert das System sie in der Batterie, um Energieverschwendung zu vermeiden.

Im Smart-Meter-Modus überwacht das System den Stromverbrauch eures Hauses (oder der Wohnung) über ein Smart Meter und liefert genau die richtige Menge Energie, um die Netznutzung zu minimieren. Bei der teilautomatisierten Überwachung gilt die Summe der Leistung eines Smart Plus und der von euch eingestellten Grundlast.
Ein Smart Meter, welches durch einen Elektriker in eurem Schaltschrank verbaut wird, ermöglicht die größte Stromersparnis, da genau der Strom abgegeben wird, den euer Haushalt benötigt. Dies gilt natürlich nur, wenn ausreichend Energie produziert wird oder im Akku zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist die gesetzliche AC-Ausgangsleistung (netzgekoppelt) von 800W zu berücksichtigen.

Bei der teilautomatisierten Überwachung legt ihr eine Grundlast fest, die ihr eurem Haushalt spendiert. Entscheidet ihr euch beispielsweise für 150W, so werden 150W über EcoFlow STREAM Ultra für euren Haushalt zur Verfügung gestellt. Über die optionalen Smart Plus könnt ihr zu eurer Grundlast zusätzlichen Strom anfordern. Schaltet ihr beispielsweise den TV an (der über einen Smart Plug angeschlossen ist) wird der zusätzliche Strom, den der TV verbraucht, von EcoFlow ULTRA Stream freigegeben.
Bereits an anderer Stelle hatten wir bereits erwähnt, dass das volle Potential eines Balkonkraftwerks nur mit einem Smart Meter ausgeschöpft werden kann, da dieses in Echtzeit den Strombedarf eures gesamten Hauses oder der Wohnung erkennt und grünen Strom zur Verfügung stellen kann.

Noch spannender wird die Nutzung von EcoFlow STREAM Ultra, wenn ihr die von EcoFlow zur Verfügung gestellte künstliche Intelligenz und dynamische Strompreise verwendet. Das KI-basierte TOU Modell analysiert alle 60 Minuten Tarifdaten von Plattformen wie Nord Pool, Epex Spot, Rabot Energy, Octopus und weiteren – und bietet euch stets die optimale Sparstrategie. Dank der weltweit führenden Solar- und Wetterprognose von Solcast verarbeitet das EcoFlow ULTRA Stream bzw. das zugrunde liegende System über 100 Millionen Vorhersagen pro Stunde – inklusive Geolokalisierung, Satellitenbildern, historischen Wetterdaten und TMYs (Typische meteorologische Jahre) – für präzise Einsichten und maximale Ersparnisse in Echtzeit.
Über die App könnt ihr zudem Lade- und Entladegrenzwerte festlegen, eine Einspeisekontrolle aktivieren und deaktivieren (soll überschüssiger Strom abgegeben werden, wenn der Akku voll ist?), den Betriebsmodus festlegen, den Systemnamen ändern, Firmwareupdates installieren und mehr.

Über die EcoFlow-App könnt ihr euch natürlich noch allerhand Statistiken anzeigen lassen (Solarerzeugung, Energieeffizienz, Energieunabhängigkeit, Verbrauch, Akkudaten, Netz-Import und -Export und mehr.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass EcoFlow zwei KI-Modi anbietet: Basic und Premium. Basic ist kostenlos, Premium hingegen kostenpflichtig. Nach einer 90-tägigen kostenlosen Testphase kostet Premium 3,9 Euro bei monatlicher Zählweise. Entscheidet ihr euch für die jährliche Zählweise, so zahlt ihr aktuell einen reduzierten Preis von 39,90 Euro statt 99,90 Euro.
Der EcoFlow KI-Modus Basic bietet euch sämtliche Basis-Mögichkeiten inkl. der Priorisierung des Energieverbrauchs, automatische Notstromversorgung bei potentiellen Ausfällen, einer Energieversorgung rund um die Uhr, einen Eigenverbrauchsmodus, Kombination aus Wettervorhersages, TOU und reale Konsummuster und verschiedene Automatisierung. Das Premium-Abo bietet zusätzlich Solarprognosen für die nächsten 3 Tage (Stundenprognose und Datenaktualisierung), Periodisierung des Eigenverbrauchs, eine KI-Energieübersicht sowie die Tarifdfaten für die Energieplanung (über 600 Stromversorger) und eine schnellere KI-Berechnung und adaptives Lernen.
Der kostenlose Standard-Plan dürfte für 95 Prozent aller Nutzer vollkommen ausreichend sein. Für 39,90 Euro im Jahr kann man den Premium-Plan recht risikofrei ausprobieren.
Fazit
Mit EcoFlow STREAM Ultra hat der Hersteller ein absolut überzeugendes All-In-One Gerät auf den Markt gebracht. Das Gerät kombiniert einen Mikrowechselrichter und einen Akku in einem Gerät. Das Design ist zeitlos, robust und lässt sich nicht nur in den heimischen vier Wänden, sondern auch problemlos Outdoor positionieren. Die Installation ist kinderleicht und lässt sich innerhalb kurzer Zeit bewerkstelligen. Die vier MMPT mit insgesamt 4x 500W bietet euch eine flexible Anschlussmöglichkeit von Solarpanelen. Maximal 800W werden in euer Haus bzw. in die Wohnung abgeben. Darüberhinaus stehen integrierte Steckdosen zur Verfügung, an denen ihr Verbraucher eurer Wahl anschließend könnt. Die AC-Ausgangsleistung beträgt 1200W. So könnt ihr die gesetzliche Grenze für Balkonkraftwerke von 800W „überlisten“.

Dank der künstlichen Intelligenz von EcoFlow ist STREAM Ultra in unseren Augen für die Zukunft gerüstet. Die meisten Anwender werden den kostenlosen KI-Modus Basic nutzen. Diejenigen, die mehr wollen, greifen zum kostenpflichtigen Premium-Abo. Nutzt ihr einen dynamischen Stromtarif, so kann dieser von STREAM Ultra optimal genutzt werden, so dass ihre Strom zu günstigen Zeiten einspeichert und zu einem späteren Zeitpunkt abruft.

Echte Kritikpunkte haben wir nicht gefunden. Klar, könnte die maximale Solareingangsleisitung an den MPPT noch höher sein und manch einer wünscht sich eventuell eine noch höhere Kapazität der einzelnen Akku-Module, nichtsdestotrotz dürfte das Gerät die Bedürfnisse der allermeisten Nutzer abdecken. Einmal verlor EcoFlow STREAM Ultra in den letzten vier Wochen die WLAN-Konfiguration, so dass wir diese noch einmal einrichten mussten. Zudem sind die Formulierungen innerhalb der EcoFlow-App manchmal gewöhnungsbedürftig.
Alles in allem hinterlässt der rechteckige STREAM Ultra einen „runden Eindruck“. Solltet ihr darüber nachdenken, ein Balkonkraftwerk mit Speicher anzuschaffen, dann denkt in jedem Fall über EcoFlow Stream Ultra nach. Reicht euch die Kapazität von 1,92kWh nicht aus, so erweitert ihr diese auf bis zu 11,52kWh. Dies ist für ein Balkonkraftwerk mehr als ausreichend. Wir empfehlen euch in jedem Fall ein Smart Meter, um das volle Potential ausreizen zu können.
Preis & Verfügbarkeit
EcoFlow bietet STREM Ultra über die eigene Webseite und über Amazon an. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Bundles mit unterschiedlichen Solarpanelen und Kapazitäten. Stream Ultra erhaltet ihr als Standalone-Gerät für aktuell 799 Euro. In Kombination mit Solarpanelen geht es knapp unter 1.000 Euro los.
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