Endlich sind die AirPods Pro 3 da, die mit Verbesserungen bei Klang und neuen Funktionen aufwarten können. Während in den letzten Tagen die Live-Übersetzung für Diskussionen sorgte, rückt nun der Herzfrequenzsensor ins Rampenlicht. Angesichts der durchwachsenen Messleistung der Powerbeats Pro 2 waren die Erwartungen an die AirPods Pro 3 eher verhalten. Doch ein ausführlicher Praxistest von DC Rainmaker zeigt, dass Apple hier einen beeindruckenden Sprung nach vorne gemacht hat.

Fotocredit: Apple
Der Herzfrequenzsensor der AirPods Pro 3
Apple hat für die AirPods Pro 3 nicht einfach alte Technologie neu verpackt. Im Gegenteil, die technische Grundlage wurde komplett überarbeitet. Während die Powerbeats Pro 2 auf einen optischen Sensor setzen, der mit grünem LED-Licht die Haut im Ohr durchleuchtet, kommt in den neuen AirPods ein speziell entwickelter Photoplethysmographie-Sensor zum Einsatz. Dieser arbeitet mit Infrarotlicht und tastet den Puls mit einer deutlich höheren Frequenz von 256 Impulsen pro Sekunde ab. Laut Apple handelt es sich dabei um den kleinsten Herzfrequenzsensor, den das Unternehmen je entwickelt hat. Diese technische Weiterentwicklung ist der Schlüssel zu einer unerwartet hohen Präzision.
Der ultimative Härtetest
Um die wahre Leistungsfähigkeit eines solchen Sensors zu bewerten, braucht es mehr als einen gemütlichen Spaziergang. Hier kommt der Triathlet und Tech-Analyst Ray Maker von DC Rainmaker ins Spiel, der für seine extrem detaillierten und schonungslosen Produkttests bekannt ist. Er ließ die AirPods Pro 3 in einem Testfeld von insgesamt sieben Geräten antreten. Zum Vergleich zog er die Daten der Apple Watch Ultra, eines Whoop 5.0 Armbands, einer Garmin Fenix 8 Pro, eines Polar 360 Bands und der Powerbeats Pro 2 heran. Als wichtigste Referenz diente zudem ein mit der Garmin-Uhr gekoppelter Brustgurt. In der Welt des Sports gilt der Brustgurt als Referenz, an der sich alle anderen Messgeräte messen lassen müssen.
Unerwartet überzeugende Ergebnisse
Ray Maker ging mit geringen Erwartungen in den Test. Seine schlechten Erfahrungen mit den Powerbeats Pro 2, die bereits bei einem einfachen Lauf im Freien unzuverlässige Daten lieferten, ließen ihn im Vorfeld zweifeln. Doch die Ergebnisse der AirPods Pro 3 versetzten ihn in pures Erstaunen. Selbst während eines harten Intervalltrainings, der ultimativen Herausforderung für jeden am Körper getragenen Sensor, lieferten die Kopfhörer Daten, die er als „umwerfend gut“ bezeichnete. Die aufgezeichneten Werte lagen beeindruckend nah an denen des Brustgurtes. Apple ist es gelungen, was vielen anderen Herstellern bisher misslang. Das Unternehmen hat einen verlässlichen Herzfrequenzsensor für das Ohr entwickelt, der auch unter Belastung präzise arbeitet.
Das Fazit für Sportler
Was bedeutet das Ergebnis für den Alltag? Wer beim Training nicht nur erstklassigen Sound genießen, sondern auch verlässliche Fitnessdaten sammeln möchte, musste bisher oft Kompromisse eingehen oder mehrere Geräte nutzen. Die AirPods Pro 3 scheinen diese Lücke nun zu schließen. Sie sind derzeit wohl die einzige Option auf dem Markt, die beide Disziplinen auf einem derart hohen Niveau vereint.
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