iPhone 17 Verkaufsstart: Rekordvorbestellungen in China – das iPhone Air und die eSIM

| 7:07 Uhr | 0 Kommentare

Für Apple war der chinesische Markt zuletzt eine große Herausforderung. Doch mit dem Start des iPhone 17 hat sich die Situation eindrucksvoll verändert. Trotz eines kleinen Rückschlags beim neuen iPhone Air haben die Vorbestellungen für die restliche Modellreihe nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern Berichten zufolge sämtliche bisherigen Rekorde in der Volksrepublik gebrochen.

Fotocredit: Apple

Apple bricht Rekorde in China

Der Beginn der iPhone 17 Vorbestellungen war überwältigend. Die große E-Commerce-Plattform JD.com meldete in der ersten Minute mehr Traffic als es im Vorjahr am gesamten ersten Verkaufstag des iPhone 16 der Fall war. Viele Kunden berichteten, dass Apples eigene Webseite dem Ansturm kaum standhielt und der Bezahlvorgang mitunter mehrere Minuten in Anspruch nahm. In Metropolen wie Shanghai waren die begehrten Abholtermine für das iPhone 17 Pro Max am kommenden Freitag bereits nach zwanzig Minuten restlos vergriffen. Schon am ersten Wochenende verlängerten sich die Wartezeiten für alle Modelle in einigen Provinzen bis weit in den Oktober hinein. Besonders das Standardmodell des iPhone 17 mit 256 GByte Speicher erwies sich bei den Kunden als äußerst beliebt. Auch in anderen Ländern stiegen die Lieferzeiten der neuen iPhone-Generation rapide an.

Apple hat in diesem Jahr spürbare Verbesserungen geliefert, die offenbar viele zum Upgrade bewegen. Das Standardmodell profitiert erstmals von einem ProMotion Display, das mit seiner adaptiven Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz für eine flüssige Darstellung sorgt und ein Always-on-Display ermöglicht. Gepaart mit einem schnelleren Prozessor und besseren Kameras, wird das iPhone 17 zu einer äußerst attraktiven Option. Gleichzeitig hat Apple die Preise stabil gehalten und den Basisspeicher auf 256 GByte verdoppelt. Die Pro-Modelle zeigen sich derweil mit einem neu gestalteten Kameramodul, einem frischen Aluminiumgehäuse und auffälligen neuen Farben wie einem leuchtenden Orange sichtlich überarbeitet.

Wie South China Morning Post berichtet, haben Analysten Apple für den großen Erfolg schnell Lob ausgesprochen. Laut Nabila Popal, Senior Research Director bei IDC, ist es Apple gelungen, die Produktpalette so zu segmentieren, dass jedes Modell spezifische Nutzerbedürfnisse anspricht, was die neue Kaufwelle ausgelöst haben soll.

Ein kleiner Dämpfer für das iPhone Air

Eine Einschränkung gibt es allerdings. Das ultradünne iPhone Air musste in China kurzfristig aus dem Vorverkauf genommen werden. Der Grund liegt in regulatorischen Hürden bezüglich der erstmals in China verbauten eSIM. Diese fest integrierte digitale SIM-Karte spart wertvollen Platz für einen größeren Akku, stellt die Behörden aber vor neue Herausforderungen. Vorerst wird nur der Anbieter China Mobile das Gerät unterstützen, während die anderen Modelle weiterhin auf klassische physische SIM-Karten setzen. Dieser kleine Rückschlag konnte den beeindruckenden Gesamterfolg des iPhone 17 Lineups in China jedoch nicht schmälern. Der Markt, der für Apple zuletzt durch lokale Konkurrenz und politische Spannungen schwierig war, scheint sich eindrucksvoll zu erholen.

Während das iPhone Air in China noch nicht bestellt werden kann, könnt ihr bei uns in Deutschland das iPhone Air und iPhone 17 mit Vertrag bereits kaufen. So gibt es beispielsweise bei LogiTel das neue iPhone günstig mit Vertrag. Hier sind die Mobilfunkanbieter frei wählbar (von Telekom, Vodafone, o2 über freenet, klarmobil, otelo, congstar). Ihr könnt euch frei für das Netz entscheiden.

Das iPhone Air setzt voll auf eSIM

In Deutschland und weiteren Ländern ist es glücklicherweise kein Problem, dass Apple beim iPhone Air auf den physischen SIM-Karten-Slot verzichtet und ausschließlich auf eSIM setzt. eSIM steht für „embedded SIM“. Hierbei handelt es sich um eine fest integrierte SIM-Karte, die ihr nicht physisch ins Handy einlegen müsst. Stattdessen ist die Technik bereits im Gerät verbaut.

Die eSIM-Technologie bietet zahlreiche Vorteile. Der offensichtlichste Pluspunkt ist der Wegfall der physischen Karte, was das umständliche Hantieren mit kleinen Plastikkarten überflüssig macht. Ein Anbieterwechsel oder das Buchen eines zusätzlichen Datentarifs für eine Auslandsreise lässt sich so digital in wenigen Minuten erledigen. Zudem können auf einem Gerät mehrere eSIM-Profile gespeichert werden, zwischen denen man einfach wechseln kann. Das ist ideal, um private und geschäftliche Nummern zu trennen. Auch die Sicherheit erhöht sich, da eine eSIM bei einem Diebstahl nicht einfach entfernt werden kann. Schließlich spart die Technik Platz im Gerät, den Apple für größere Akkus oder andere Komponenten nutzen kann.

Apple-CEO Tim Cook erklärte erst vor kurzem, dass die ausschließliche Nutzung der eSIM einer der Schlüsselfaktoren für die beeindruckende Akkulaufzeit des iPhone Air darstellt. Nur so war in dem nur 5,6 Millimetern dünnen Smartphone genügend Platz, um einen 3.149 mAh Akku unterzubringen, der in Kombination mit dem effizienten A19 Pro eine beeindruckende Laufzeit erreicht. Das iPhone Air bietet laut Apple eine Videowiedergabe von bis zu 27 Stunden und schafft bis zu 22 Stunden beim Streaming. Mit diesen Werten liegt das iPhone Air bei der Akkulaufzeit auf dem Niveau des iPhone 16 Pro. Gleichzeitig bietet das Gerät sogar eine längere Akkulaufzeit als das iPhone 16.

So aktiviert ihr eine eSIM

Die Aktivierung einer eSIM ist unkompliziert und in der Regel in wenigen Minuten erledigt. Es gibt mehrere Wege, das eSIM-Profil auf dem iPhone zu installieren. Der gängigste Weg ist der Scan eines QR-Codes, den man nach dem Kauf vom Mobilfunkanbieter per E-Mail oder im Kundenportal erhält. Dafür öffnet man auf dem iPhone die „Einstellungen“, wählt den Menüpunkt „Mobilfunk“ und tippt anschließend auf „eSIM hinzufügen“. Die Kamera scannt den Code und das Gerät führt den Nutzer durch die weiteren Schritte.

Eine weitere komfortable Methode ist die Aktivierung direkt über die App des Anbieters. Viele Mobilfunkanbieter ermöglichen es, Tarife direkt in ihrer App zu buchen und die eSIM von dort aus zu installieren. Das erspart den Umweg über QR-Codes und macht den Prozess noch nahtloser. In diesen Apps lässt sich oft auch das verbleibende Datenvolumen einfach kontrollieren.

Für den Fall, dass ein QR-Code nicht gescannt werden kann, bieten die meisten Anbieter auch eine manuelle Eingabe der Aktivierungsdaten an. Diese Informationen, wie die SM-DP+ Adresse und der Aktivierungscode, werden ebenfalls vom Anbieter bereitgestellt und können in den Mobilfunkeinstellungen des iPhone eingegeben werden. Nach der Aktivierung lässt sich der neue Tarif benennen, um ihn beispielsweise klar von der privaten Hauptnummer zu unterscheiden, was die Verwaltung mehrerer Profile erheblich erleichtert.

0 Kommentare