iOS 26.1 bis 26.4: Das sind die 5 wichtigsten Funktionen der nächsten Updates

| 7:11 Uhr | 1 Kommentar

iOS 26 ist kaum erschienen, da richtet sich unser Blick bereits auf die nächsten Updates. Der Software-Zug bei Apple steht bekanntlich niemals still. Abgesehen von einer Ausnahme im letzten Jahr, als Apple Intelligence einen früheren Testzyklus erforderte, ist der Fahrplan recht vorhersehbar. Die ersten Beta-Versionen der großen Zwischenupdates starten üblicherweise in der zweiten Septemberhälfte und werden dann in den folgenden Monaten weitergeführt, bis sie schließlich für alle Nutzer veröffentlicht werden. Basierend auf aktuellen Informationen und Hinweisen im Code zeichnen sich bereits fünf interessante Neuerungen ab, die im Laufe von iOS 26.1 bis 26.4 auf unseren iPhones landen dürften.

Fotocredit: Apple

Verbesserungen für RCS-Nachrichten

Mit iOS 18 hatte Apple die Unterstützung für den Nachrichtenstandard RCS eingeführt und damit die Kommunikation zwischen iPhones und Android-Geräten verbessert. Doch die wirklich spannenden Neuerungen stehen noch aus. Apple plant, den RCS Universal Profile 3.0 Standard zu unterstützen, was die „grünen Blasen“ in der Nachrichten-App deutlich aufwerten wird.

Die wichtigste Verbesserung ist die Einführung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten. Damit wird die Kommunikation genauso sicher wie bei iMessage und kann von Dritten nicht mitgelesen werden. Doch das ist nicht alles. Das Update bringt eine Reihe von Komfortfunktionen, die wir von iMessage kennen. Dazu gehören das Antworten direkt auf einzelne Nachrichten, das Bearbeiten und Zurückrufen von gesendeten Mitteilungen sowie die volle Unterstützung für Tapback-Reaktionen.

Siri-Update

Siri hat in den letzten Jahren an Boden verloren, doch Apple arbeitet an einem umfassenden Comeback. CEO Tim Cook bestätigte im Mai, dass man gute Fortschritte bei einer personalisierten Version von Siri mache, die im Frühjahr 2026 erscheinen soll. Damit ist das Siri-Update ein heißer Kandidat für iOS 26.4.

Die neuen Fähigkeiten sollen Siri endlich mehr Kontextverständnis geben. Der Assistent wird persönliche Informationen aus Apps wie Mail und Nachrichten verstehen und verknüpfen können. Ein von Apple gezeigtes Beispiel demonstrierte, wie ein Nutzer Siri nach den Flugdaten und der Mittagsreservierung seiner Mutter fragen konnte, woraufhin Siri die relevanten Informationen aus verschiedenen Konversationen zusammentrug. Zusammen mit einem besseren Verständnis für den Bildschirminhalt und einer verbesserten Steuerung einzelner Apps könnte dies der entscheidende Schritt sein, um Siri wieder zu einem wirklich nützlichen Alltagshelfer zu machen.

Wetterdaten per Satellit

Ein spannendes Gerücht, das noch aus dem Code der ersten iOS 26 Beta stammt, deutet auf eine „Wetter via Satellit“-Funktion hin. Obwohl Apple diese Funktion bisher weder angekündigt noch veröffentlicht hat, deuten die verbleibenden Code-Referenzen darauf hin, dass sie noch in Planung sein könnte. Möglicherweise wird sie mit iOS 26.1 oder 26.2 eingeführt.

Der praktische Nutzen liegt auf der Hand. In Gebieten ohne Mobilfunk- und WLAN-Empfang, etwa beim Wandern in den Bergen, könnte man trotzdem aktuelle Wettervorhersagen in der Wetter-App abrufen. Die Funktion wäre eine logische Ergänzung zu Apples bestehenden Satellitendiensten wie Notruf SOS, Wo ist? oder der Pannenhilfe.

Neue Emojis für mehr Ausdruck

Was wäre ein großes iOS-Update ohne eine Ladung neuer Emojis? Es ist inzwischen eine feste Tradition, dass Apple mit dem Frühjahresupdate, also voraussichtlich iOS 26.4, eine neue Auswahl an Emojis einführt. Das Unicode-Konsortium hat bereits eine Vorschau auf den kommenden Unicode 17.0 Standard gegeben.

Zu den Neuzugängen gehören unter anderem eine Posaune, eine Schatztruhe, ein verzerrtes Gesicht und sogar eine Bigfoot-ähnliche Kreatur. Weitere Kandidaten sind ein Apfelgriebs, ein Orca und Balletttänzer. Da Apple die Emojis stets in seinem eigenen Stil entwirft, dauert es nach der offiziellen Verabschiedung durch das Konsortium noch einige Monate, bis sie auf unseren Geräten ankommen. Das Frühjahr 2026 scheint hierfür ein realistischer Zeitrahmen zu sein.

Der digitale Reisepass

Eine weitere erwartete Funktion ist die Möglichkeit, eine digitale Version des US-Reisepasses in der Wallet-App zu hinterlegen. Das als „Digital ID“ bezeichnete Feature soll den Verifizierungsprozess an ausgewählten Flughäfen in den USA vereinfachen. Anstatt den physischen Pass vorzuzeigen, könnten Reisende ihre Identität an TSA-Kontrollpunkten einfach mit ihrem iPhone bestätigen.

Die Funktion wurde bereits verschoben, sodass es möglich ist, dass sie nun mit iOS 26.1 oder 26.2 nachgereicht wird. Wichtig ist jedoch der Hinweis, dass die digitale ID den physischen Reisepass nicht ersetzt. Sie ist ausschließlich für Inlandsreisen innerhalb der USA gedacht und kann nicht für internationale Grenzübertritte genutzt werden. Zudem soll die Funktion auch zur Alters- und Identitätsprüfung in Apps, online oder in Geschäften dienen.

(via MacRumors)

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Peter

    Ja 90% ist nur für die USA. Und das Siri sich verbessert hat….äh…nein…

    18. Sep. 2025 | 7:17 Uhr | Kommentieren

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