iFixit Teardown zeigt, wie Apple das iPhone Air so ultra-dünn entwickeln konnte

| 18:33 Uhr | 0 Kommentare

Traditionell schnappen sich die Reparatur-Spezialisten von iFixit kurz nach dem Verkaufsstart einer neuen iPhone-Generation die neuen Modelle und zerlegen sie fein säuberlich. So erhalten wir einen Blick ins Innere der Geräte. Dieses Mal war die Neugier insbesondere im Hinblick auf das iPhone Air besonders groß. Wie hat es Apple hinbekommen, das Gerät so ultra-dünn zu konzipieren?

iFixit zerlegt das iPhone 

Blicken wir einmal auf die Eckdaten des iPhone Air. Das Modelle ist bei einer Breite von 74,7mm und einer Höhe von 156,2mm nur 5,64mm dick. Um alle notwendigen Komponenten unterzubringen hat Apple das sogenannte Kamera-Plateau entwickelt. Die Hauptplatine des iPhone Air befindet sich größtenteils im Inneren der Kamera-Plattform. Dies bietet ausreichend Platz für eine große Batterie restlichen Gehäuse. Die Position der Hauptplatine sorgt auch dafür, dass sie vor Biegespannung geschützt ist, wenn sich das iPhone Air zufällig verbiegt, obwohl wir in mehreren Tests gesehen haben, dass der Titanrahmen des Geräts fast biegefest ist.

iFixit hat versucht, den iPhone Air-Rahmen ohne Komponenten darin zu biegen Das Gerät war in diesem Zustand etwas weniger widerstandsfähig, Ales wenn alle Komponenten verbaut waren. Der Rahmen verbog sich leicht, da es Schwachstellen gibt, an denen Apple Kunststofflücken hinzufügen musste, um zelluläre Störungen zu vermeiden. Zudem konnte iFixit die Vermutung bestätigen, dass Apple beim iPhone Air und der iPhone Air MagSafe Batterie auf die gleiche Batterie setzt.

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Obwohl das iPhone Air ein ultradünnes Design aufweist, ist es einfacher zu reparieren, als man denken könnte. Es gibt keinen Platz für Schichten von Komponenten, und iFixit sagt, dass das dünne Gehäuse verhindert, dass sich Teile „verstecken können. Apple verwendet ein eingeklemmtes Display und ein Rückglas, das leichter zu entfernen ist. Für die Batterie verwendet Apple Klebstoff, der mit Niederspannungsstrom gelöst werden kann. Es ist ein Design, das Apple letztes Jahr mit dem iPhone 16 vorgestellt hat und jetzt auf andere Modelle ausgeweitet wurde.

Apple 3D druckte den USB-C-Anschluss für das iPhone Air, um ihn in das Gehäuse zu passen, und iFixit stellte fest, dass das Unternehmen tatsächlich eine 3D-gedruckte Titanlegierung verwendet, die nicht so kratzfest wie der Rahmen ist, aber „strukturell robust“ ist. Der USB-C-Anschluss ist an Ort und Stelle geklebt, aber er ist modular und kann bei Bedarf entfernt werden.

Beim Teardown hat iFixit auch den neuen C1X 5G-Chip, den N1-Netzwerkchip und den neuen A19 Pro Chip entdeckt. Kein anderes iPhone-Modell besitzt mehr von Apple selbst entwickelte Chips.

Alles in allem stellt iFixit dem iPhon Air ein gutes Zeugnis aus und bewertet die Reparaturfähigkeit mit 7 von 10 Punkten. Apple hat sich unter anderem bemüht, Ersatzteile und Handbücher für die iPhone-Reparatur zu veröffentlichen, und hat Softwaresperren und Einschränkungen für die Teilepaarung verkleinert, wodurch die iPhone-Reparaturfähigkeit verbessert wurde.

Kategorie: iPhone

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