TechWoven im Härtetest: iFixit untersucht Apples neues Material für iPhone-Hüllen

| 18:11 Uhr | 0 Kommentare

Das als Lederersatz eingeführte FineWoven (Feingewebe) Material für iPhone-Hüllen entpuppte sich als Reinfall. Es zog Schmutz magisch an und war anfällig für Kratzer, was angesichts der hohen Preise für viel Unmut sorgte. Apple zog konsequent die Reißleine und stellte das Zubehör ein. Mit der neuen iPhone 17 Generation wagt das Unternehmen nun einen zweiten Anlauf und präsentiert TechWoven, hierzulande etwas sperrig als Funktionsgewebe bezeichnet. Die entscheidende Frage ist natürlich, ob dieser neue Kunststoff haltbarer ist als sein Vorgänger. Erste Tests der Reparaturspezialisten von iFixit geben darauf eine klare Antwort.

Fotocredit: Apple

Was TechWoven besser macht

Die gute Nachricht zuerst. Das neue Material ist tatsächlich widerstandsfähiger. Unter dem Mikroskop zeigt sich ein Muster aus Fäden verschiedener Farben, die eine robustere Oberfläche bilden. Der eigentliche Schutzfaktor ist jedoch eine chemische Beschichtung, die Apple auf das Gewebe aufträgt. Diese Schicht wirkt wie ein Schutzschild und lässt Flüssigkeiten einfach abperlen. Im Test zeigte sich, dass selbst Kaffeeflecken nicht sofort in die Fasern eindringen konnten. Mit etwas 90-prozentigem Isopropyl-Alkohol ließen sich die Flecken vollständig entfernen. Auch Ölflecken konnten einfach weggewischt werden, ohne Spuren zu hinterlassen.

Die Grenzen der Widerstandsfähigkeit

Der neue Schutz hat allerdings seine Grenzen. Die Beschichtung hält zwar dem Kontakt mit Münzen oder Schlüsseln in der Hosentasche stand, da diese auf der glatten Oberfläche einfach abrutschen. Ein spitzes Messer kann die Schutzschicht jedoch durchdringen und die darunterliegenden Fäden beschädigen. Ist die Barriere einmal durchbrochen, können Flüssigkeiten ins Gewebe eindringen und es dauerhaft verfärben. Wie schnell sich die Beschichtung im Alltagsgebrauch abnutzt, muss sich natürlich noch zeigen, doch die Widerstandsfähigkeit ist deutlich stärker als es beim FineWoven der Fall war.

Ein Schwachpunkt ist das Innere der Hülle. Dort, wo das iPhone eingelegt wird, fehlt die schützende Beschichtung vollständig. Verschüttet man hier etwas, fällt der Schaden im Alltag zwar nicht auf, er ist aber dennoch vorhanden. Auch die Übergänge zwischen Hülle und Kanten scheinen weniger gut geschützt zu sein.

Ein teures Upgrade

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass TechWoven eine deutliche Verbesserung gegenüber FineWoven darstellt. Das Material ist robuster und alltagstauglicher. Ein echter Ersatz für Leder ist es aber weiterhin nicht. Apple lässt sich das zu 100 % aus recyceltem Polyester bestehende Zubehör gut bezahlen. Ein TechWoven Case für das iPhone 17 Pro oder Pro Max kostet 69 Euro.

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