Apple arbeitet an einer grundlegenden Überarbeitung seins digitalen Sprachassistenten Siri. Um die Next-Gen-Siri zu testen und vorzubereiten, hat Apple eine ChatGPT-ähnliche iPhone-App (Codename Veritas) entwickelt. Die App ist aktuell nur für den internen Gebrauch besitzt und wird verwendet, um neue Funktionen für Siri schnell zu bewerten, einschließlich der Prüfung der Fähigkeit, persönliche Daten zu durchsuchen und In-App-Aktionen durchzuführen. Aktuelles Ziel ist es, die neue Siri im März mit einem iOS-Update freizugeben.

Apple testet Next-Gen-Siri mit ChatGPT-ähnlicher App
Mark Gurman von Bloomberg beruft sich auf „mit der Materie“ vertraute Personen und berichtet, dass Apple auf eine ChatGPT-ähnliche iPhone-App setzt, um die lang erwartete Überarbeitung des digitalen Sprachassistenten Siri vorzubereiten.
Um schnell und unkomplizierte neue Siri-Funktionen zu bewerten, nutzt die KI-Abteilung des Unternehmens die App, um die Fähigkeit, persönliche Daten wie Songs und E-Mails zu durchsuchen und In-App-Aktionen wie das Bearbeiten von Fotos durchzuführen zu testen. Dabei ist die entwickelte App derzeit nicht dafür vorgesehen, für Endverbraucher freigegeben zu werden. Vielmehr ist sie ausschließlich für den internen Gebrauch konzipiert. Die App übernimmt im Wesentlichen die noch fortschreitende Technologie der neuen Siri und stellt sie in eine Form, in der Mitarbeiter effizienter testen können. Zudem kann die „Veritas-App“ mehrere Gespräche zu verschiedenen Themen verwalten. Sie kann frühere Chats speichern und darauf verweisen, frühere Anfragen nachverfolgen und längere Dialoge unterstützen.
Begleitend zur neuen Siri überarbeitet Apple auch das zugrundeliegende System. Das Ganze wird intern unter dem Codenamen Linwood entwickelt. Die Software stützt sich auf große Sprachmodelle – die Technologie, die der generativen KI zugrunde liegt – und kombiniert die Arbeit von Apples eigenem Foundation Models-Team mit einem Modell eines Drittanbieters.
Apple sieht sich einem zunehmenden Druck in der KI-Branche ausgesetzt. OpenAI, Google, Samsung und weitere Unternehmen arbeiten ebenfalls intensiv an KI-Funktionen, um diese ihren Kunden zur Verfügen zu stellen. Ursprünglich sollte die neu Siri bereits im Laufe dieses Jahres debütieren. Nicht zufriedenstellende Tests haben das Unternehmen aus Cupertino allerdings veranlasst, die Freigabe zu verschieben. Glaubt man den aktuellen Gerüchten, so wird die Next-Gen-Siri Teil des iOS 26.4 Updates sein, welches für Märze 2026 erwartet wird.
Neue Smart-Home-Geräte
Neben der technischen Überarbeitung von Siri bereitet Apple offenbar für Ende nächsten Jahres auch eine optische Neugestaltung seines Sprachassistenten vor. Zudem arbeitet Apple an einer Reihe KI-gestützer Smart-Home-Geräte, und zudem werden dem HomePod und Apple TV zukünftig deutlich mehr KI-Funktionen nachgesagt.
Vor ein paar Monaten gab Apples Software-Chef Craig Federighi zu verstehen, dass das Siri-Upgrade deutlich größer wird, als ursprünglich von Apple geplant.
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