Wahoo Trackr im Test: Herzfrequenz-Brustgurt mit präzisen Messwerten und hohem Tragekomfort

| 11:44 Uhr | 0 Kommentare

In diesem Jahr sind wir sportlicher denn je unterwegs. Neben dem reinen Laufen haben wir das Rennradfahren wiederentdeckt, den Drahtesel „ausgegraben“ und den ein oder anderen Kilometer in diesem Jahr abgeschrubbt. Unser ständiger Begleiter ist der Fahrradcomputer Wahoo ELEMNT Roam 3 (hier unser Testbericht). Am Handgelenk zeichnet zudem die Apple Watch unsere Trainingsdaten auf. Da es uns irgendwann zu umständlich war, den Puls auf der Apple Watch zu verfolgen, haben wir zum Wahoo Trackr Herzfrequenz-Brustgurt gegriffen, um uns die Herzfrequenz direkt auf dem Fahrradcomputer anzeigen zu lassen.

Den Brustgurt könnt ihr allerdings nicht nur in Kombination mit dem Wahoo ELEMNT Roam 3, sondern auch in vielen anderen Szenarien nutzen. Insbesondere wenn ihr keine Apple Watch (oder eine andere Sportuhr) oder zum Beispiel die neuen AirPods Pro 3 (besitzen ebenfalls einen Pulssensor) euer eigen nennt. Kurzum: Wir haben den Wahoo Trackr Herzfrequenz-Brustgurt ausprobiert und getestet.

Wahoo Trackr im Test

Im vergangenen Jahr brachte Wahoo den Trackr Herzfrequenz-Brustgurt auf den Markt. Einen solchen Brustgurt verwenden in erster Linie Profis, sie kommen allerdings auch immer häufiger bei Amateuren oder Einsteigern zum Einsatz. Ihr könnt den Brustgut nutzen, um diesen mit dem Fahrradcomputer zu verbinden. Dies hilft euch bei der Analyse eurer Leistungsfähigkeit und Trainingssteuerung. Allerdings könnt ihr den Brustgurt nicht nur in Kombination mit einem Wahoo Fahrradcomputer verwenden. Er lässt sich Dank Bluetooth- und ANT+ Konnektivität auch mit anderen Fahrradcomputern mit dem iPhone, Android-Smartphones sowie Laufbändern, Indoor-Bikes etc. koppeln.

Lieferumfang

Im Lieferumfang findet ihr einen in der Lange anpassbaren Brustgurt, den Herzfrequenzsensor (wird mittels zweier Druckknöpfe mit dem Brustgurt verbunden), ein Ladekabel sowie den übliche Papierkram.

Highlights

  • Herzfrequenzmesser-Typ: Brustgurt-Monitor
  • Gewicht: 39g (Sensor und Brustgurt)
  • Akku: Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku
  • Akku-Laufzeit: Über 100 Stunden (unter normalen Bedingungen)
  • Gurtlänge: Einstellbar: 66,7 cm bis 87,6 cm (Passend für einen Brustumfang bis 127 cm)
  • Schutz vor Wasser / Schweiß: IPX7
  • Bluetooth®-Verbindungen: bis zu 3 gleichzeitige Verbindungen
  • Signalreichweite: bis zu 3 Meter
  • Smartphone-Kompatibilität: iPhone und Android

In der Praxis

Wie eingangs erwähnt, könnt ihre den Wahoo Trackr Brustgurt per Bluetooth- und ANT+ mit euren Geräten koppeln. Die Kopplung mit dem Wahoo ELEMNT Roam haben wir beispielsweise über die Wahoo-App bewerkstelligt, mit dem iPhone klassisch über die Bluetooth-Einstellungen und im Gym mit dem Laufband oder Indoor-Bike über die Kopplungsfunktion der jeweiligen Geräte. Egal, welche Kopplung ihr vornehmt, das ganze Prozedere dauerte nur wenige Sekunden. Kaum gekoppelt, ist der Brustgurt auch schon einsatzklar.

Beim Anlegen des Brustgurt müsst ihr ein wenig „experimentieren“, um die für euch ideale Größe zu ermitteln. Einfach anlegen und bei der nächsten Trainingseinheit ausprobieren. Fühlt sich der Gurt zu eng oder zu weit an, so justiert ihr einfach über die Weitenverstellung nach. Seitlich gibt es einen kleinen Haken am Brustgurt, um diesen zu öffnen und zu schießen. Der Brust fühlt sich angenehm auf der Haut an und den Tragekomfort würden wir als hoch beschreiben. Irgendwann vergisst man beim Laufen oder auf dem Rad, dass man einen Herzfrequenz-Brustgurt trägt. Auch der seitlich Haken stört nicht.

Die Messdaten, die der Brustgut liefert, haben wir mit den Daten, die die Apple Watch Ultra 3 sowie die AirPods Pro 3 bereitstellt, verglichen. Im Großen und Ganzen liegen die Messedaten auf einem ähnlichen Niveau. Mal zeigt das eine Gerät zwei oder drei Herzschläge mehr an und mal das andere Gerät. Eklatante Unterschiede bei der Messung haben wir nicht festgestellt. Gefühlt zeigte der Brustgurt Änderungen der Herzfrequenz beim Training minimal früher an, als es die Apple Watch Ultra 3 oder die AirPods Pro 3 machen.

Positiv ist der integrierte Akku zu erwähnen. Dieser hält bis zu 100 Stunden und lässt sich bequem über das mitgelieferte Kabel aufladen. Hierbei handelt es sich um ein Kabel mit speziellem Ladeanschluss. Kurzum: Ihr seid auf dieses Kabel angewiesen, um den Wahoo Trackr zu laden. Ein Netzteil – USB-C ist erforderlich – ist nicht im Lieferumfang enthalten. Der integrierte Akku hat den Vorteil, das ein Deckel für das Batteriefach sowie eine dazugehörige Dichtung entfallen.

Fazit

Mit Wahoo Trackr bietet der Hersteller nicht nur einen Herzfrequenz-Brustgurt an, der sich unkompliziert mit einem Wahoo Fahrradcomputer, sondern auch mit zahlreichen weiteren Endgeräten nutzen lässt. Dabei setzt das Gerät auf eine Bluetooth- und ANT+ Konnektivität, und überzeugt durch einem hohen Tragekomfort. Durch den integrierten Akku entfällt ein regelmäßiger Batterietausch. Solltet ihr über die Anschaffung eines Herzfrequenz-Brustgurt nachdenken, so zieht den Wahoo Trackr in die engere Auswahl.

Preis & Verfügbarkeit

Der Listenpreis des Wahoo Trackr beträgt 89,99 Euro. Im freien Handel bekommt ihr den Herzfrequenz-Brustgurt für knapp unter 80 Euro.

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Kategorie: Apple

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