Habt ihr jemals eine Gaming-Session mit „Aber das trainiert mein Gehirn!“ gerechtfertigt? Dann könntet ihr damit sogar recht gehabt haben. Während Kritiker immer noch gerne behaupten, dass Videospiele auf dem iPhone, iPad, einer Spielekonsole oder wo auch immer unsere Aufmerksamkeitsspanne schmelzen lassen, gibt es auch andere Stimmen.

Vom Lösen von Rätseln bis zur Echtzeitstrategie – Spiele verändern unser Denken, Verhalten und unsere Konzentration. Und nein, das ist kein reines Wunschdenken. Lasst uns die Wissenschaft und die überraschenden Möglichkeiten, wie Spiele dein Gehirn trainieren können, genauer unter die Lupe nehmen.
Das unsichtbare mentale Training hinter jedem Spiel
Beim Gaming geht es nicht nur ums Knöpfchendrücken oder Entspannen (es sei denn, ihr spielt einen Landwirtschaftssimulator in einer Lo-Fi-Simulation). Bei vielen Titeln sind blitzschnelle Entscheidungen, Mustererkennung, Multitasking und sogar Gedächtnisleistung gefragt. In 60 Sekunden muss ein Spieler einen Feind verfolgen, nachladen, ausweichen, Deckung suchen und Ressourcen verwalten. Das sind nicht einfach nur Spielmechaniken, sondern kognitive Gymnastik.
Forscher haben herausgefunden, dass vor allem Actionspiele die selektive Aufmerksamkeit und die visuelle Verarbeitung verbessern können. Puzzlespiele wie Portal, The Witness oder sogar das klassische Tetris (bei Apple TV gibt es sogar einen Film zu Tetris) trainieren euer Gehirn, um Lateral zu denken, Muster zu erkennen und Probleme unter Druck zu lösen.
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Gamer vs. Ablenkungen: Ein überraschender Sieg
Ihr kennt diesen Zustand, bei dem ihr so sehr in ein Spiel vertieft seid, dass ihr nicht mehr auf euer Handy schaut, nichts mehr isst und kaum noch blinzeln könnt? Das nennt man „Flow“ und ist ein psychologischer Punkt, an dem ihr euch intensiv konzentrieren und in das Spiel eintauchen könnt. Diesen Zustand erreichen Gamer viel häufiger als Nicht-Gamer.
Die Fähigkeit, Ablenkungen auszublenden und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, ist eine Eigenschaft, mit der viele Menschen im Alltag zu kämpfen haben. Aber Gamer? Sie üben Flow wie einen Hochleistungssport.
Strategie, Systeme und die Kunst des Scheiterns
Spiele belohnen das Experimentieren. Ihr versucht es, ihr scheitert, ihr versucht es erneut. Ob ihr eine Stadt verwaltet, Truppen befehligt oder euch durch einen Dialogbaum arbeitet – Spiele ermutigen euch, Entscheidungen zu treffen, aus ihnen zu lernen und eure Strategie anzupassen.
Diese Denkweise wird manchmal als „Vorwärtsscheitern“ bezeichnet und ist auch in der realen Welt wichtig. Anstatt Scheitern als Sackgasse zu betrachten, sind Gamer daran gewöhnt, sich zu iterieren, sich anzupassen und es erneut zu versuchen. Das ist ein enormer mentaler Wandel, der zu mehr Widerstandsfähigkeit, kreativem Denken und besseren Entscheidungen führt.
Also… Machen uns Videospiele klüger?
In mancher Hinsicht? Ja. Auch wenn sie die traditionelle Ausbildung oder das Lösen von Problemen in der realen Welt nicht ersetzen können, schärfen sie zweifellos bestimmte kognitive Fähigkeiten. Ob es darum geht, unter Stress Entscheidungen zu treffen oder langfristige Strategien zu planen, die Spiele von heute sind weit mehr als sinnlose Unterhaltung.
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