M5 MacBook Pro im Test-Überblick: Beeindruckende Grafik, schnellere KI, aber veraltetes WLAN

| 21:33 Uhr | 0 Kommentare

Das neue M5 MacBook Pro wird morgen, am 22. Oktober 2025, ausgeliefert. Bereits im Vorfeld haben ausgewählte Publikationen erste Testberichte des 14 Zoll Notebooks veröffentlicht, die einen genaueren Blick auf die neuen Funktionen und Änderungen werfen. Die Resonanz ist überwiegend positiv, besonders die deutlich verbesserte Grafik- und KI-Leistung überzeugt die Tester. Besitzer des M4-Modells sollten sich den Kauf jedoch gut überlegen, da der Leistungssprung hier einigen Testern zu gering ausfällt.

Das neue M5 MacBook Pro

Das MacBook Pro mit M5-Chip bringt auf den ersten Blick nur geringfügige Änderungen mit sich. Doch unter der vertrauten Aluminiumhülle arbeitet Apples neuer M5-Chip, der in einem verbesserten 3nm-Prozess gefertigt wird. Der 10-Core-Chip bietet eine 20 Prozent schnellere Multi-Thread-Performance als der M4, doch die eigentliche Sensation ist die GPU. Die Grafikeinheit soll bis zu 60 Prozent schneller sein als die Vorgängergeneration. Hinzu kommen eine schnellere SSD mit doppelter Lese- und Schreibgeschwindigkeit sowie eine erhöhte Speicherbandbreite. Das 14 Zoll Modell startet bei 1.799 Euro und kommt weiterhin mit 16 GB RAM im Basismodell.

Das M5 MacBook Pro kann ab sofort im Apple Online Store, bei Amazon, MacTrade und weiteren Händlern vorbestellt werden. Marktstart ist morgen, Mittwoch, der 22. Oktober.

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Ein Quantensprung für Gaming und Grafik

Engadget zeigt sich beeindruckt von den Grafikfähigkeiten des neuen MacBook Pro und sieht erstmals eine echte Gaming-Option in Apples Laptop-Lineup:

„Der Star der Show ist Apples neuer M5-Chip, der mit einer 10-Kern-CPU, einer 10-Kern-GPU und 16 Neural Engine-Kernen ausgestattet ist. Während das Unternehmen angibt, dass er bei Multithread-Anwendungen 20 Prozent schneller ist als der M4, ist die größte Verbesserung die GPU, die bei Spielen und professionellen Anwendungen bis zu 60 Prozent schneller ist. Der M4 war zwar in Sachen Gaming und Medienwiedergabe nicht gerade langsam, aber der M5 ist ein verlockenderes Upgrade für alle, die ein M1 MacBook Pro oder älter verwenden“, schreibt die Redaktion.

In Tests mit dem anspruchsvollen Spiel „Lies of P“ konnte das M5-Modell beeindruckende 70 bis 75 fps bei höchster Auflösung erreichen. Beim M4 waren es nur 60 fps in 1080p.

„Das MacBook Pro erreichte 85 bis 95 fps bei 1.440p und bis zu 140 fps bei 1080p.“

Devindra Hardawar von Engadget zieht ein klares Fazit:

„Der M5 ist das erste Mal, dass ich Apples Hardware als gleichwertig mit einem PC mit einer Grafikkarte wie der NVIDIA RTX 5070 betrachten würde.“

Für wen lohnt sich das Upgrade?

Six Colors stellt in seinem Test die zentrale Frage nach der Positionierung des Geräts. Autor Jason Snell sieht das M5 MacBook Pro als ein Gerät zwischen MacBook Air und den kommenden M5 Pro/Max-Modellen:

„Es ist ein Computer für Menschen, die das Gefühl haben, dass ihnen ein MacBook Air nicht ausreicht, aber keinen vernünftigen Grund haben, warum sie die High-End-Leistung eines Pro- oder Max-Chips benötigen. Das ist wahrscheinlich ein größerer Prozentsatz der Mac-Nutzer, als man erwarten würde, und ich könnte mir vorstellen, dass dieser Anteil weiter wachsen wird.“

Beeindruckend findet Six Colors vor allem die langfristige Entwicklung. Im Vergleich zum ersten M1-Modell von vor fünf Jahren ist das M5 MacBook Pro 79 Prozent schneller bei Single-Core-Tasks, doppelt so schnell bei Multi-Core-Benchmarks und 2,5-mal so schnell bei GPU-Aufgaben.

Auch Tom’s Guide gibt eine Kaufempfehlung, allerdings nur, wenn ihr kein M4 MacBook Pro im Einsatz habt:

„Wenn Sie bereits ein MacBook Pro M4 besitzen, können Sie sich diese neueste Version sparen, da es sich nicht um ein wesentliches Upgrade handelt. Wenn Sie jedoch ein älteres Gerät haben und etwas Leistungsstärkeres für die Arbeit zu Hause oder unterwegs benötigen, ist das neue MacBook Pro M5 wohl das beste MacBook für Ihre Anforderungen.“

Benchmark-Zahlen überzeugen

In Geekbench 6 erreichte das M5-Modell laut Tom’s Guide 4.288 Punkte im Single-Core- und 17.986 Punkte im Multi-Core-Test, was eine spürbare Steigerung gegenüber dem M4 mit 3.807 bzw. 15.114 Punkten darstellt.

„Das neue 14 Zoll MacBook Pro M5 weicht nicht grundlegend von der Formel seiner beiden Vorgängermodelle ab, bietet jedoch eine höhere Leistung, schnellere SSD-Geschwindigkeiten und eine beeindruckende Akkulaufzeit, und das alles im gleichen eleganten Design wie die aktuellen Notebooks der M-Serie. Wenn Sie ein älteres MacBook aufrüsten möchten, gibt es hier viel zu entdecken. […] Dank der Energieeffizienz des Chips hält das MacBook Pro mit einer einzigen Akkuladung weit über 18 Stunden durch“, fasst die Redaktion zusammen.

Die KI-Fähigkeiten beeindrucken

Fstoppers hebt in seinem Test besonders die KI-Fähigkeiten des M5-Chips hervor. Die Neural Accelerators in jedem GPU-Kern ermöglichen es, lokale Large Language Models (LLMs) mit beeindruckender Geschwindigkeit zu betreiben:

„Was mich wirklich beeindruckt hat, war das Training des Modells anhand eines benutzerdefinierten Datensatzes. Ich arbeite viel mit meteorologischen Daten und habe das Modell anhand eines großen meteorologischen Datensatzes trainiert, um eine auf meine speziellen Bedürfnisse zugeschnittene Wissensdatenbank zu erstellen. Dieser Trainingsprozess war wesentlich schneller abgeschlossen als bei jedem anderen Mac, den ich bisher verwendet habe. Die KI-Beschleuniger des M5 haben das schnell erledigt“, schreibt der Tester.

Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass die Ausgaberaten des lokal laufenden KI-Modells denen von Cloud-basierten Diensten entsprechen, mit dem Vorteil von Privatsphäre und Offline-Verfügbarkeit.

Display

Computer Bild lobt in seinem Test das Display des neuen MacBook Pro:

„Das Display des MacBook Pro 14 Zoll M5 unterscheidet sich kaum vom Vorgängermodell. Nicht schlimm, das Display im MacBook Pro ist schon seit dem ersten Modell in 14-Zoll (mit M1-Prozessoren) richtig gut: Die Mini-LED-Technik mit Tausenden winzigen LEDs als Hintergrundbeleuchtung sorgt für eine enorme maximale Bildschirmhelligkeit und einen Kontrast von mehr als 10.000:1 – ein Wert, den sonst nur OLED-Displays erreichen.“

Mehrere Tester hatten die Möglichkeit, das optionale Nanotextur Display zu testen, und zeigen sich ausnahmslos begeistert. Fstoppers lobt die Nanotextur und auch das Display im Allgemeinen:

„Was mich am meisten beeindruckt hat, ist, dass die Nanotextur keine Kompromisse bei der Bildqualität eingeht. Die Farben bleiben präzise und ausdrucksstark, die Schwarztöne sind tief und das Display behält die für Apple typische Helligkeit und Schärfe. Bei farbkritischen Arbeiten in Lightroom und Photoshop hat das Display eine perfekte Leistung gezeigt. Dank des breiten P3-Farbraums sehen Ihre Fotos satt und naturgetreu aus, und mit einer HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits sehen HDR-Inhalte absolut atemberaubend aus. Die 120-Hz-ProMotion-Technologie sorgt dafür, dass sich jede Interaktion flüssig und reaktionsschnell anfühlt. Ob Sie nun durch lange Timelines in Premiere Pro scrollen, große Bilder in Photoshop verschieben oder einfach nur im Internet surfen, alles läuft butterweich, sodass Displays mit niedrigerer Bildwiederholfrequenz im Vergleich dazu träge wirken. Dies ist nicht nur eine Gaming-Funktion, sondern verbessert den kreativen Workflow erheblich.“

Tom’s Guide bestätigt:

„Zunächst habe ich keinen Unterschied bemerkt, aber als ich zwischen diesem und einem herkömmlichen Glaspanel gewechselt habe, war ich verblüfft, wie reflektierend das Display im Vergleich zum Bildschirm des M5 MacBook Pro war.“

Der Aufpreis von 150 US-Dollar (190 Euro bei uns) für das Display mit Nanotextur wird von den Testern als lohnend eingestuft, besonders für alle Nutzer, die in wechselnden Lichtumgebungen arbeiten.

Abzug bei der Konnektivität

Einen deutlichen Kritikpunkt bringt Six Colors an. So unterstützt das MacBook Pro weiterhin nur Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3, während das iPhone und iPad bereits Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 beherrschen:

„Die größte Enttäuschung ist wahrscheinlich die drahtlose Konnektivität. Das MacBook Pro unterstützt immer noch kein Wi-Fi 7 oder Bluetooth 6 (es ist Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3). Wir alle wissen, dass Apple nicht immer sofort neue Konnektivitätsstandards unterstützt, aber in diesem Fall unterstützt Apple diese Standards – auf dem iPhone und iPad, aber nicht auf dem Mac. Apple ist zu Recht stolz auf seinen neuen N1-Chip, der diese Konnektivität für die anderen Produkte bereitstellt – und dennoch wird es offenbar ein weiterer Produktzyklus sein, in dem Macs hinterherhinken.“

Auch die fehlende Mobilfunkanbindung wird bemängelt:

„Aber jetzt ist es offiziell noch verwirrender, denn Apple liefert seine eigenen C1- und C1X-Chips in iPhones und iPads aus. Apple stellt nun seine eigenen Mobilfunkmodule her, weigert sich aber weiterhin, sie in Macs einzubauen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Anschlüsse

Während die drahtlose Konnektivität noch ausbaufähig ist, bestätigt Computer Bild die gewohnt gute Ausstattung an Anschlüssen:

„Beim Gehäuse und den Anschlüssen bleibt alles beim Alten: Wie der Vorgänger mit M4 bringt das MacBook Pro 14 Zoll M5 drei USB-C-Buchsen mit Displayport und Thunderbolt-Technik mit. An denen finden beispielsweise externe SSDs […] sowie bis zu zwei externe Monitore Anschluss.“

Wärmemanagement und Akkulaufzeit

Ein Aspekt, der in fast allen Tests hervorgehoben wird, ist die exzellente Kühlung und Akkulaufzeit. Engadget schreibt:

„Das M5 MacBook Pro behält die beeindruckende Akkulaufzeit des Vorgängermodells bei und erreicht 34 Stunden und 30 Minuten bei der Wiedergabe eines HD-Videos in einer Schleife. Ich konnte es auch mehr als zwei volle Arbeitstage lang nutzen, ohne die GPU besonders zu belasten. Und wieder einmal wird das MacBook Pro selbst unter intensiver Belastung nie sehr heiß. Die Lüfter sind zwar hörbar, aber nicht so störend wie die helikopterähnlichen Lüfter der alten Intel MacBook Pros.“

Fstoppers ergänzt:

„Einer der beeindruckendsten Aspekte des M5 MacBook Pro ist sein Wärmemanagement. Selbst unter hoher Dauerbelastung (Exportieren von Videos, Ausführen von KI-Modellen, Verarbeiten großer Datensätze) liefen die Lüfter entweder gar nicht oder waren so leise, dass ich sie nicht hören konnte.“

Fazit

Die Reviews zeichnen ein klares Bild. Das M5 MacBook Pro ist eine solide Evolution, die vor allem durch die deutlich verbesserte Grafikleistung und KI-Fähigkeiten punktet. Für die meisten Besitzer des M4-Modells fällt das Upgrade jedoch zu gering aus.

Tom’s Guide bringt es auf den Punkt:

„Das MacBook Pro M5 ist vielleicht kein bahnbrechendes Update, aber dank seines minimalistischen Designs, seiner starken M5-getriebenen Leistung, seines entspiegelten Displays, seiner scharfen 12-MP-Webcam und seiner langen Akkulaufzeit ist es dennoch ein brillanter Laptop.“

Das M5 MacBook Pro kann vorbestellt werden. Marktstart ist morgen, Mittwoch, der 22. Oktober.

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Nachfolgend noch einige Videos zum neuen M5 MacBook Pro:

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Kategorie: Mac

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