Apple könnte das 20-jährige Jubiläum des iPhone früher feiern als gedacht. Ein Analyst behauptet nun, dass das iPhone 20 bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf den Markt kommen wird. Das würde bedeuten, dass Apple vom gewohnten September-Rhythmus abweicht und sich stattdessen am ursprünglichen Verkaufsstart des ersten iPhone im Juni 2007 orientiert.

Das iPhone 20
Zum 20. Geburtstag des iPhone plant Apple angeblich einen ebenso großen Designsprung wie damals beim iPhone X. Das Smartphone soll das bieten, was Apples ehemaliger Designchef Jony Ive ursprünglich für das iPhone vorgesehen hatte. So hat sich Ive lange Zeit für ein iPhone eingesetzt, das „wie eine einzige Glasscheibe“ aussehen sollte. Dabei könnten alle Außenflächen des Geräts aus Glas bestehen und so ein nahtloses Erscheinungsbild bieten. Dabei würde das iPhone 20 gebogene Displaykanten erhalten, wofür Apple bereits diverse Patente angemeldet hat.
Namenssprung und geteilter Launch
Der Analyst Heo Moo-yeol von Omdia (via ET News) verkündete auf einer Konferenz in Seoul, dass Apple die Bezeichnung iPhone 19 komplett überspringen und direkt zum iPhone 20 wechseln könnte. Diese Vorgehensweise kennen wir bereits aus dem Jahr 2017, als Apple vom iPhone 8 direkt zum iPhone X sprang, um das zehnjährige Jubiläum gebührend zu feiern.
Der Analyst geht zudem davon aus, dass Apple seine Produktstrategie grundlegend umstellt. Demnach sollen in der ersten Jahreshälfte 2027 sowohl ein iPhone 18e als auch das Jubiläumsmodell iPhone 20 vorgestellt werden. Die zweite Jahreshälfte würde dann dem iPhone Air, dem iPhone 20 Pro, dem iPhone 20 Pro Max und einer zweiten Generation des iPhone Fold vorbehalten bleiben.
Omdia verfügt über keine nennenswerte Erfolgsbilanz bei Apple-Vorhersagen. Rückenwind erhält der Analyst jedoch von zwei vorangegangenen Berichten. Sowohl The Information als auch der Apple-Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo berichteten im Mai, dass Apple erwägt, auf einen halbjährlichen Release-Zeitplan umzustellen, um die Verkäufe über das gesamte Kalenderjahr hinweg aufrechtzuerhalten.
Durch die Einführung neuer Geräte in beiden Jahreshälften könnte Apple das konzentrierte Verkaufsmuster vermeiden, das in der Regel im vierten Quartal nach den Veranstaltungen im September seinen Höhepunkt erreicht. Somit könnte Apple auch die Zeiträume nutzen, in denen die Verbrauchernachfrage historisch gesehen schwächer ist.
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