Apple scheint beim iPhone 18 eine wichtige Weichenstellung beim Arbeitsspeicher vorzunehmen. So wird laut dem südkoreanischen Branchenmagazin The Bell die gesamte Modellreihe einheitlich mit 12 GB RAM ausgestattet. Damit würde Apple das Basismodell auf Augenhöhe mit den Pro-Varianten bringen. Während das iPhone Air und die Pro-Modelle bereits über 12 GB Arbeitsspeicher verfügen, muss das Standardmodell noch mit 8 GB auskommen.

Apple setzt auf High-Performance-RAM
Die Gründe für eine Vereinheitlichung auf 12 GB RAM für alle iPhone-Modelle sind sowohl strategisch als auch rein technisch. Apple erweitert kontinuierlich die KI-Fähigkeiten seiner Geräte. Diese anspruchsvollen, bevorzugt lokal ausgeführten KI-Prozesse, benötigen eine größere Menge an schnellem Arbeitsspeicher, um effizient und verzögerungsfrei zu arbeiten.
Laut dem Bericht führt Apple intensive Gespräche mit Schlüssellieferanten wie Samsung, SK Hynix und Micron. Ein entscheidendes Argument kommt dabei von Samsung. So wird Samsungs LPDDR5X Hochleistungsspeicher seit 2024 nur noch in Konfigurationen ab 12 GB hergestellt. Ein neues Standardmodell mit 8 GB wäre somit technisch kaum noch sinnvoll umzusetzen.
Der von Apple geplante LPDDR5X RAM ist eine Weiterentwicklung des bisherigen LPDDR5 Standards und bringt vor allem mehr Tempo bei gleichzeitig besserer Energieeffizienz. Der Arbeitsspeicher spielt eine zentrale Rolle dabei, wie schnell Daten zwischen Prozessor und Speicher ausgetauscht werden. Mit LPDDR5X steigt die Bandbreite deutlich an, was bedeutet, dass selbst komplexe Prozesse wie Live-Übersetzungen, KI-gestützte Fotobearbeitung oder rechenintensive Apps schneller und flüssiger ablaufen können. Gleichzeitig sorgt der sparsamere Energieverbrauch dafür, dass trotz gestiegener Leistung die Akkulaufzeit nicht darunter leidet.
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