Apple-CEO Tim Cook trifft sich mit US-Präsident Trump in Tokio

| 22:37 Uhr | 0 Kommentare

Apple-Chef Tim Cook nahm heute an einem exklusiven Abendessen in der Residenz des US-Botschafters in Tokio teil. Er traf dort auf US-Präsident Donald Trump und einige führende Persönlichkeiten der amerikanischen sowie japanischen Technologiebranche.

Fotocredit: Apple

Investitionen im Fokus

Bei dem Treffen ging es laut Bloomberg darum, japanische Investoren für den US-Markt zu gewinnen. Die US-Regierung warb bei den Anwesenden intensiv um neues Kapital. Das Treffen ist Teil eines größeren Wirtschaftsabkommens, das bereits Anfang 2025 verhandelt wurde. Es umfasst ein Gesamtvolumen von 550 Milliarden Dollar und schließt auch Zollkonzessionen für japanische Waren ein. Dabei wurde ein mögliches neues Investitionspotenzial von bis zu 490 Milliarden Dollar vom US-Handelsminister in Aussicht gestellt.

Apples stilles Interesse

Für Apple ist Japan ein strategisch unverzichtbarer Partner, weshalb Cooks Anwesenheit bei diesem Termin nicht überrascht. Auch wenn der CEO sich bei rein politischen Treffen sonst eher zurückhält, ist die Bedeutung Japans für Apples gesamte Hardware immens. Das Land bildet einen zentralen Pfeiler in der komplexen Lieferkette des Unternehmens und liefert Bauteile, die für iPhone, iPad und Mac essenziell sind.

Praktisch jedes Apple-Produkt ist auf japanische Ingenieurskunst angewiesen. Sony entwickelt und liefert die hochkomplexen Kamerasensoren, die als Branchenstandard gelten. Wichtige Displaytechnologien und Panels stammen von Sharp und Japan Display, während Murata als Schlüssellieferant für Batterien und andere elektronische Bauteile fungiert.

Tim Cook selbst hielt sich während des offiziellen Teils auffallend zurück. Es gab weder eine Rede von ihm, noch wurden Apple-spezifische Ankündigungen gemacht.

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