Apple arbeitet angeblich an einem eigenen Kamerasensor, der laut dem Leaker „yeux1122“ bereits 2027 im iPhone debütieren könnte. Die sogenannte LOFIC-Technologie soll dabei helfen, deutlich mehr Details in hellen und dunklen Bildbereichen gleichzeitig einzufangen, ohne dass Informationen verloren gehen.

Was steckt hinter LOFIC?
LOFIC steht für „Lateral Overflow Integration Capacitor“ und beschreibt eine Bildtechnologie der nächsten Generation. Jeder Pixel kann dabei unterschiedliche Lichtmengen speichern, abhängig von der Helligkeit der Szene. Das Ergebnis ist ein Dynamikumfang von bis zu 20 Blendenstufen, was vergleichbar mit High-End-Kinokameras ist. In der Praxis führt dies zu besseren Bildern bei Gegenlicht oder anderen schwierigen Lichtsituationen.
Chinesische Hersteller wie Honor, Xiaomi und Huawei planen laut Berichten aus Korea, LOFIC bereits 2026 in ihren Flaggschiff-Modellen zu verbauen. Die Sensoren stammen von Sony. Auch OPPO und Vivo arbeiten an entsprechenden Geräten für das kommende Jahr. Apple folgt den Informationen zufolge ein Jahr später.
Apples eigener Weg
Apple nutzt aktuell Sony-Sensoren in allen iPhone-Modellen. Diese setzen bereits auf ein zweischichtiges Design, bei dem eine Ebene das Licht erfasst und eine zweite die Verarbeitung übernimmt. Apples Version könnte laut einem Patent aus diesem Sommer noch einen Schritt weiter gehen und eine Echtzeit-Rauschunterdrückung direkt im Sensor integrieren. Zusätzlich soll der Aufbau kompakter ausfallen. Ein funktionsfähiger Prototyp existiert angeblich bereits und wird in Testgeräten erprobt.
Der Zeitpunkt des möglichen Debüts passt gut ins Bild. Immerhin feiert das iPhone seinen 20. Geburtstag im Jahr 2027. Gerüchte sprechen von einem radikal überarbeiteten Design für das iPhone 20 (falls Apple wirklich die 19 überspringt) mit randlosem Display, das sich über alle vier Kanten wölbt. Es wäre sicher auch ein passender Moment für Apples ersten eigenen Kamerasensor.
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