Mac Pro vor dem Aus – Apple konzentriert sich auf Mac Studio

| 21:11 Uhr | 1 Kommentar

In den letzten Jahren konnte man beobachten, dass Apple den Mac Pro eher stiefmütterlich behandelt. Nun taucht das Gerücht auf, dass der Hersteller aus Cupertino den Mac Pro auf das Abstellgleis stellt und den Mac Studio favorisiert.

Mac Pro vor dem Aus – Apple konzentriert sich auf Mac Studio

Mark Gurman von Bloomberg hat die neueste Ausgabe seines PowerOn-Newsletters veröffentlicht und mit dieser den Mac Pro thematisiert. Es heißt, dass der (ehemalige) High-End-Mac vor dem Aus steht.

Demnach ist dem Apple-Insider zu Ohren gekommen, dass Apple den Mac Pro weitestgehend angeschrieben habe, wobei die Meinung innerhalb des Unternehmens darin besteht, dass der Mac Studio die Gegenwart und Zukunft von Apples professionellem Desktop-Computing repräsentiert.

Aktuell arbeitet Apple an einem High-End M5 Ultra Chip. Es heißt jedoch, dass sich das Unternehmen derzeit „nur“ auf einen neuen Mac Studio mit diesem Chip konzentriert. Diese lässt ihn zu der Annahme kommen, dass der Mac Pro im Jahr 2026 nicht in nennenswert aktualisiert wird.

In der Tat ist der Mac Pro in den letzten Jahren „überflüssig“ geworden, da er im Wesentlichen ein größerer und teurerer Mac Studio mit PCIe-Erweiterungssteckplätzen ist. Apple hat den Mac Pro zuletzt im Juni 2023 mit dem M2 Ultra-Chip aktualisiert.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Nikolas Berg

    Der Mac Pro ist eben ein Gerät für den Profi-Anwender, daher der Name. Natürlich ist ein echter Pro-Anwender prozentual deutlich geringer, wie der durchschnittliche Anwender – das macht sich bestimmt auch deutlich in den prozentualen Umsätzen des Mac Pro. Allerdings gibt es insbesondere im Multimedia-Bereich nur kleinste Alternativen für den Mac Pro. insbesondere im mobilen (Touring) Bereich sind Racks Industriestandard. Da Rackspace recht teuer ist, freut man sich über die vielen PCIe-Slots, die man dann eben nicht mit unverhältnismäßig teuren (und konnektiv unsicheren) Drittanbieter-Racklösungen erweitern muss. Es wäre mindestens ein genau so großer Branchen-Einschnitt wie das damalige Wegbrechen des xServe.

    17. Nov. 2025 | 8:38 Uhr | Kommentieren

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