Apple selbst hat sich kürzlich zu Wort gemeldet und detailliert erklärt, wie das Unternehmen auf 3D gedruckte Apple Watch Gehäuse aus Titan setzt. Allerdings setzt Apple nicht nur bei der Apple Watch Ultra 3 und der Apple Watch Series 11 auf das 3D-Druckverfahren. Die Reparatur-Spezialisten von iFixit haben nun dem 3D-gedruckten USB-C Port des iPhone Air angenommen.

iFixit nimmt 3D-gedruckten USB-C Port des iPhone Air unter die Lupe
iFixit gibt einen interessanten Einblick, wie Apple 3D-Drucktechniken zur Herstellung seiner neuen Hardware einsetzt. So setzt der Hersteller unter anderem beim USB-C Port des iPhone Air auf den 3D-Druck. Und genau dort entdecken die Reparatur-Spezialisten ein interessantes Detail. Es heißt
Ein kettenartiges, kreisförmiges Oberflächenmuster stellte selbst erfahrene 3D-Druckexperten vor ein Rätsel. Im 50-µm-Maßstab wirkte dieses Muster höchst ungewöhnlich.
Ursprünglich ging iFixit davon aus, dass Apple ein Verfahren namens Binder Jetting anwendet, bei dem ein Pulver mit einem Bindemittel, das als Klebstoff dient, verbunden wird. Stattdessen fanden sie nun starke Hinweise darauf, dass Apple ein Verfahren nutzt, das in einer sechs Jahre alten medizinischen Publikation beschrieben wird. Diese hob die Vorteile der Erzeugung von 10–50 µm großen Strukturen auf Titanoberflächen mittels pulsierendem Laser hervor, um Prothesen antibakterielle Eigenschaften zu verleihen.

Leider scheint der 3D-gedruckte USB-C-Anschluss des iPhone Air keine solchen antibakteriellen Eigenschaften zu besitzen. Dennoch scheint er die in der Studie vorgestellte allgemeine Technik zur Herstellung des Bauteils zu verwenden.
In der kürzlich von Apple veröffentlichten Pressemitteilung zum 3D-gedruckten Titangehäuse der Apple Watch heißt es
Jede Maschine ist mit einem Galvanometer ausgestattet, das sechs Laser enthält. Alle arbeiten gleichzeitig, um Schicht für Schicht zu erstellen, wobei über 900 Schichten nötig sind, um ein einziges Gehäuse zu fertigen. Doch bevor der Druck überhaupt beginnen kann, muss das Roh-Titan zunächst in Pulverform gebracht werden. Dabei wird der Sauerstoffgehalt präzise abgestimmt, um jene Eigenschaften des Titans zu verringern, die bei Hitzeeinwirkung potenziell explosiv reagieren.
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