Apples Preisbrecher für 2026: Ein MacBook für 700 Dollar und das Ende der Notch

| 19:33 Uhr | 0 Kommentare

Ein neuer Bericht des Analysten Jeff Pu deutet darauf hin, dass Apple sein Einsteigersegment nicht nur pflegt, sondern massiv ausbaut. Im Fokus steht dabei ein Gerät, das die Technik des iPhone mit einem Laptop vereint. Zudem verabschiedet sich Apple mit dem iPhone 17e von der alten Notch und das Einsteiger-iPad wird fit für Apple Intelligence gemacht.

Fotocredit: Apple

Das MacBook erhält einen A18 Pro Chip

Das spannendste Gerücht betrifft ein vollkommen neues MacBook, das preislich in Regionen vorstößt, die wir aus Cupertino lange nicht gesehen haben. Um einen Startpreis zwischen 699 und 899 US-Dollar zu realisieren, müssen natürlich Einsparungen vorgenommen werden. Hierfür greift Apple angeblich zur A-Serie, statt zu den teuren M-Chips. Genau genommen soll der A18 Pro SoC des iPhone 16 Pro zum Einsatz kommen.

Das klingt im ersten Moment nach einem Kompromiss, ist aber für die Zielgruppe ein genialer Schachzug. Für Studenten, die nur tippen und streamen, reicht die Leistung völlig aus. Apple spart dabei deutlich im Vergleich zum Einsatz des M-Chips. Was die Ausstattung angeht, dürfte der Einschnitt dem einen oder anderen jedoch zu weit gehen. Wir müssen uns wohl auf 8 GB Arbeitsspeicher und einen einzelnen USB-C-Port einstellen. Aber auch hier dürfen wir die Zielgruppe nicht vergessen. Das Design wird bunt und orientiert sich ansonsten am iPad, was das Gerät klar als ein Lifestyle-Produkt positioniert, das sich weit weg von den „Pro“-Ansprüchen am wohlsten fühlt.

Das iPhone 17e wird endlich modern

Auch beim iPhone will Apple weiter das Einsteigersegment ausbauen. Das kommende iPhone 17e wird laut dem Bericht kein Resteverwertungsprojekt. Der Wechsel auf den A19 Chip und Apples eigenes C1 Modem sorgen für Zukunftssicherheit. Beim Display wird die Notch von der Dynamic Island abgelöst. Zusammen mit einer aufgebohrten 18-Megapixel-Kamera wird das günstigste iPhone damit zur echten Empfehlung für alle, die einfach nur ein aktuelles Smartphone ohne Schnickschnack suchen.

Apple Intelligence für das iPad 12

Beim iPad der 12. Generation geht es weniger um Äußerlichkeiten als um reine Notwendigkeit. Das Design bleibt, aber der Prozessor springt auf den A18. Das ist auch notwendig, da ansonsten Apple Intelligence nicht laufen würde. Apple muss sicherstellen, dass auch sein günstigstes Tablet im KI-Zeitalter ankommt, um für Schulen und Einsteiger relevant zu bleiben.

Apple entzerrt das Jahr

Interessant ist der Blick auf den Release-Kalender. Apple scheint zu realisieren, dass nicht alles im Herbst passieren muss. Die echten High-End-Geräte und das erste faltbare iPhone bleiben wohl das Highlight für das Jahresende. Die bezahlbaren Modelle rücken ins Frühjahr. Das gibt auch dem iPhone Air Luft zum Atmen. Nach dem verhaltenen Start der ersten Generation sollen ein Upgrade für die Kamera und die Verschiebung in den Frühling dem Gerät neuen Schwung verleihen.

(via MacRumors)

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