Das Steve Jobs Archive hat ein bislang unveröffentlichtes Interview von Steve Jobs zugänglich gemacht. Darin spricht er über die Anfangsjahre von Pixar und erklärt, warum das Studio so erfolgreich wurde. Das Gespräch fand genau ein Jahr nach dem Kinostart von Toy Story statt.

Fotocredit: Steve Jobs Archive – YouTube
Die Philosophie hinter dem Erfolg
In dem Gespräch räumt Jobs mit dem Mythos des Erfolgs über Nacht auf und legt dar, dass hinter dem kometenhaften Aufstieg von Pixar eine langfristige Strategie steckte. Besonders spannend sind seine Ausführungen zum Geschäftsmodell von Pixar, denn er betont die Wichtigkeit, sowohl Künstler als auch Ingenieure direkt am Erfolg der Projekte zu beteiligen. Dieser Ansatz schuf eine Kultur, in der sich jeder Mitarbeiter für das Endprodukt verantwortlich fühlte und motiviert blieb. Es ging ihm dabei nicht primär um finanzielle Anreize, sondern um das Gefühl der Teilhabe an etwas Großem.
Jobs reflektiert in dem Video auch über die Lektionen in Sachen Fokus und Disziplin, die er gelernt hat. Er beschreibt die Herausforderung, ein Team zu führen, das so talentiert ist, dass die übliche Hierarchie praktisch auf den Kopf gestellt wird. Sein Ziel war stets, Geschichten zu erzählen, die einen bleibenden kulturellen Wert besitzen und die Zeit überdauern.
Jobs hatte Pixar 1986 gegründet, nachdem er die Computergrafikabteilung von Lucasfilm übernommen hatte. Bis zum Verkauf an Disney im Jahr 2006 blieb er Hauptaktionär des Unternehmens. Das Interview ist Teil der Arbeit des Steve Jobs Archive, das als zentrale Anlaufstelle für Jobs‘ Vermächtnis dient. Das Projekt hat bereits mehrere Materialien veröffentlicht, darunter das Buch „Make Something Wonderful“ und eine Sammlung von Zitaten, Fotos, Videos sowie E-Mails von Jobs.
Das bisher unveröffentlichte Interview könnt ihr euch auf YouTube oder auf der Webseite des Steve Jobs Archive ansehen.
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