Der Black Friday steht vor der Tür und viele Schnäppchenjäger haben ihre Wunschlisten bereits gezückt. Wer allerdings auf ein iPhone 17 spekuliert, sollte seine Erwartungen anpassen. Apple hat zwar sein Black Friday Event angekündigt, aber die neueste iPhone-Generation bleibt wie gewohnt außen vor. Das überrascht wenig, denn Apple bindet seine frischesten Modelle traditionell nicht in die Rabattschlacht ein. Die eigentliche Herausforderung liegt ohnehin woanders. Seit dem Verkaufsstart kämpft Apple mit Lieferengpässen. Das Basismodell des iPhone 17 ist nach wie vor im Apple Online Store größtenteils vergriffen, während sich die Situation beim Pro und Pro Max entspannt hat.

Fotocredit: Apple
Die Verfügbarkeit im Überblick
Seit Beginn der Vorbestellungen am 12. September zeichnet sich ein wechselhaftes Bild. Das iPhone 17 Pro Max war weltweit wochenlang komplett ausverkauft, zeigt nun aber Verbesserungen. In einigen Märkten liegt die Lieferzeit bei nur einem Werktag, während andere Konfigurationen drei bis fünf Tage benötigen. In Deutschland, Irland und Japan sind die meisten Varianten sofort verfügbar. Die USA, Frankreich und die Schweiz weisen je nach Modellvariante unterschiedliche Verfügbarkeiten auf.
Das iPhone 17 Pro entwickelt sich zum Gewinner der Verfügbarkeitsstatistik. In allen wichtigen Märkten ist das kleinere Pro-Modell nach dem ersten Ansturm durchgängig vorrätig. Käufer können zwischen allen Farben und Speichergrößen wählen, ohne längere Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.
Das Basismodell ist beliebt
Anders sieht es beim Standard-iPhone 17 aus. In Deutschland, den USA und Kanada beträgt die Lieferzeit im Apple Online Store weiterhin ein bis zwei Wochen. Großbritannien und China melden fünf bis sieben Werktage. Interessanterweise war das Modell in Großbritannien und China letzte Woche noch verfügbar, nun ist es aber wieder ausverkauft. Diese Schwankungen zeigen, dass sich die Lagerbestände täglich ändern können. Wer ein bestimmtes Modell im Auge hat, sollte regelmäßig nachschauen.
Das iPhone Air hingegen bereitet niemandem Kopfzerbrechen. Apples dünnste iPhone-Variante ist nahezu die komplette Zeit nach Release überall sofort verfügbar gewesen. Lediglich in China gab es nach einem verzögerten Start eine größere Nachfrage. Anscheinend trifft das neue Design nicht ganz den Nerv der Masse.
Alternativen und Perspektiven
Wer nicht direkt bei Apple kauft, findet möglicherweise bessere Konditionen. Mobilfunkanbieter und Elektronikhändler könnten attraktivere Angebote schnüren, vorausgesetzt sie haben Lagerbestand. Die Black Friday Woche bietet hier durchaus Chancen, auch wenn Apple selbst keine Rabatte auf die iPhone 17 Serie gewährt.
Eine Garantie für eine Verbesserung der Lieferzeiten gibt es nicht. Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, dass sich die Wartezeiten spontan verlängern können, wenn die Nachfrage regional unterschiedlich anzieht. Wer sichergehen möchte, sollte nicht zu lange warten. Die Vorweihnachtszeit dürfte die Situation eher verschärfen als entspannen.
Apples Nachschubprobleme beim iPhone 17 sind kein Einzelfall. Jedes Jahr kämpft der Konzern nach einem Launch mit ähnlichen Herausforderungen. Die hohe Nachfrage trifft auf komplexe Lieferketten, und selbst kleine Verzögerungen summieren sich. Auffällig ist jedoch, dass es bisher eher die Lagerbestände der Pro-Modelle waren, die dem Ansturm nicht standhalten konnten. Womöglich hat Apple nicht mit der größeren Nachfrage nach dem Basismodell gerechnet. Dass ausgerechnet das günstigste Modell am längsten ausverkauft bleibt, spricht für die Preissensibilität vieler Käufer. Das iPhone 17 bietet offenbar genug Neuerungen, um die Mehrkosten gegenüber älteren Modellen zu rechtfertigen, ohne dass man zum Pro-Modell greifen muss.
Wer flexibel bleibt und sich nicht auf ein bestimmtes Modell festlegt, kommt derzeit am schnellsten zum Ziel. Das Pro und das Air sind verfügbar, das Pro Max wurde in Deutschland mittlerweile auch wieder aufgestockt. Nur beim Standard-iPhone 17 heißt es bei den meisten Varianten weiterhin Geduld bewahren. Zudem empfehlen wir die Angebote der Mobilfunkanbieter und Anlaufstellen wie Amazon zu beobachten, da hier die Lieferzeiten kürzer sein können.
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