EU prüft strengere Regulierung für Apple Maps und Apple Ads

| 16:27 Uhr | 2 Kommentare

Apple könnte in der Europäischen Union bald mit verschärften Auflagen für zwei seiner Dienste konfrontiert werden. Nach den Vorgaben des Digital Markets Act müssen Technologieunternehmen der EU-Kommission melden, wenn ihre Dienste bestimmte Nutzerschwellen überschreiten. Konkret geht es um den sogenannten Gatekeeper-Status, der Dienste mit mehr als 45 Millionen aktiven Nutzern in Europa betrifft.

Apple meldet Schwellenwerte für zwei Dienste

Wie vorgeschrieben hat Apple die EU-Kommission darüber informiert, dass sowohl Apple Maps als auch Apple Ads diese Marke erreicht haben. Die Behörde hat nun 45 Tage Zeit zu entscheiden, ob die beiden Dienste eine ausreichend dominante Marktstellung besitzen, um unter die strengeren Regulierungsvorschriften zu fallen.

iOS, iPadOS und der App Store unterliegen bereits den Gatekeeper-Regeln des Digital Markets Act. Dies zwang Apple unter anderem dazu, alternative Zahlungsmethoden und App-Stores von Drittanbietern in der EU zuzulassen.

Apple wehrt sich gegen die Einstufung

Laut Reuters fechtet Apple bereits eine mögliche Gatekeeper-Klassifizierung für beide Dienste an. Das Unternehmen argumentiert, dass die hohen Nutzerzahlen nicht automatisch eine Marktdominanz bedeuten. Apple Maps habe im Vergleich zu Google Maps und Waze eine sehr begrenzte Nutzung in der EU. Auch Apple Ads verfüge nur über einen minimalen Marktanteil im Vergleich zu den Werbegeschäften von Google, Meta und TikTok, erklärt Apple.

Die Entscheidung der EU wird voraussichtlich Anfang 2026 fallen. Sollte der Gatekeeper-Status bestätigt werden, hätte Apple sechs Monate Zeit, beide Dienste an die strengeren Wettbewerbsregeln anzupassen.

Kategorie: Apple

Tags: ,

2 Kommentare

  • Gast1

    Apple Maps ?
    oh man , das Hirn dieser Bürokraten in Brüssel muss wirklich sehr klein sein , dafür ihr Ego um so ausgeprägter. EU bitte schaffe dich ab , besser gestern noch .
    Wie krank ist dieses Europa ? wenn man die Liste derer ansieht die gerade Apple verklagen ist der Schluss daraus einfach, alle brauchen dringend Geld und Apple hat es.

    29. Nov. 2025 | 11:37 Uhr | Kommentieren
    • Gast1

      Ja nun , wenn man Freund und Feind nicht mehr abhören kann wird es schwer richtige Entscheidungen zu treffen , hat schon A. Merkel erkennen müssen. Da hat die Talfahrt begonnen. Jetzt versuchen durchschnittliche Politiker mit 1 Liter Eimern das Schiff vor dem Untergang zu retten.
      Die USA haben den Stöpsel gezogen und lassen das Boot EU absaufen ( haben selbst genug Probleme ) und der einzige der Land anbietet wird gerade verteufelt , Putin. Wie dumm muss man sein.

      29. Nov. 2025 | 11:52 Uhr | Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert