Die Zeiten, in denen Apple auf dem chinesischen Markt zu kämpfen hatte, scheinen endgültig vorbei zu sein. Ein aktueller Bericht von Counterpoint Research zeigt eindrucksvoll, wie stark das iPhone beim diesjährigen Singles‘ Day abgeschnitten hat.

Fotocredit: Apple
Das iPhone 17 als Zugpferd des Marktes
Am 11. 11. findet jedes Jahr in China der Singles‘ Day statt. An diesem Tag organisieren Singles in China Partys und Karaoke-Veranstaltungen, um neue Bekanntschaften zu schließen. Die Feierstimmung lässt sich die Unterhaltungsindustrie natürlich nicht entgehen und startet mehrere Angebote an dem Tag, vergleichbar mit einem Black Friday.
Das Shopping-Festival gilt als wichtiger Gradmesser für die Smartphone-Branche. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn das iPhone 17 machte satte 26 Prozent aller verkauften Smartphones aus. Besonders bemerkenswert ist dabei der Kontext. Der gesamte Smartphone-Markt wuchs im Vergleich zum Vorjahr nur um bescheidene 3 Prozent. Ohne Apples neue Geräte hätte der Markt laut Counterpoint sogar einen Rückgang von 5 Prozent verzeichnet.
Die Konkurrenz gerät ins Hintertreffen
Während Apple triumphiert, musste ausgerechnet Huawei deutliche Einbußen hinnehmen. Der Marktanteil des chinesischen Herstellers fiel von 17 auf 13 Prozent. Ein wesentlicher Grund dafür war das Timing. Das neue Flaggschiff Mate 80 kam erst nach dem Singles‘ Day auf den Markt und konnte entsprechend nicht zum Ergebnis beitragen. Xiaomi sicherte sich mit 17 Prozent den zweiten Platz, verzeichnete aber ebenfalls einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Was bedeutet das für Apple?
Die starken Ergebnisse in China passen ins globale Bild, das Apple selbst im letzten Quartalsbericht gezeichnet hat. Das Unternehmen prognostizierte sein bisher bestes Weihnachtsquartal überhaupt. Mit dem starken Abschneiden in China, einem der wichtigsten Märkte weltweit, scheint Apple auf dem besten Weg zu sein, diese ambitionierte Prognose zu erfüllen. Die Weihnachtssaison hat gerade erst begonnen, und die Vorzeichen könnten für Apple kaum besser stehen.
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