Apple hat dem M5 iPad Pro eine Funktion spendiert, die zunächst nebensächlich erscheint, bei genauerem Hinsehen jedoch spannende Rückschlüsse zulässt. Wie MacRumors nun anmerkt, kann das Tablet externe Monitore erstmals mit 120 Hz und Adaptive Sync ansteuern. Für Nutzer bedeutet das spürbar flüssigere Darstellungen und weniger Ruckler, besonders beim Videoschnitt oder Gaming. Interessant wird die Neuerung vor allem im Kontext der aktuellen Gerüchte rund um ein neues Studio Display.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall
Apples hauseigener Monitor läuft seit seiner Markteinführung im Jahr 2022 mit 60 Hz, während das MacBook Pro längst auf ProMotion setzt. Dass das Profi-iPad nun 120 Hz nach außen liefern kann, passt verdächtig gut zu den Berichten über einen baldigen Nachfolger des Studio Display.
MacRumors stieß bereits vor einigen Monaten im Apple-Code auf Hinweise zu einem Monitor mit dem Codenamen J427, der offenbar einen A19 Pro Chip erhalten soll. Display-Analyst Ross Young spricht von einem 27 Zoll Modell mit Mini-LED Hintergrundbeleuchtung. Die Technologie kennen wir bereits vom MacBook Pro, wo sie seit 2021 für sattere Kontraste und höhere Helligkeit sorgt. Ein Studio Display mit Mini-LED und 120 Hz würde endlich die Lücke zum mobilen Flaggschiff schließen. Bloombergs Mark Gurman rechnet derweil mit einer Vorstellung Anfang 2026, vermutlich gemeinsam mit den ersten Macs auf M5 Basis.
Das bestehende Studio Display bietet zwar ein hervorragendes 5K Panel mit integrierten Lautsprechern, Center Stage Kamera und Siri-Unterstützung, doch technisch ist es mittlerweile in die Jahre gekommen. 60 Hz und klassische LCD-Technik wirken neben dem eigenen MacBook Pro Lineup fast schon anachronistisch. Bei einem Einstiegspreis von 1.749 Euro dürften viele Käufer auf ein Update warten, das sich laut der Gerüchteküche nicht mehr lange hinziehen wird. Ob Apple dem Studio Display tatsächlich ProMotion spendiert, bleibt vorerst jedoch Spekulation.
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