Apples erstes faltbares iPhone wird offenbar ohne physischen SIM-Kartenslot erscheinen. Das berichtet der bekannte Leaker Instant Digital und bestätigt damit frühere Vermutungen.

Das iPhone Air als Vorbild – Fotocredit: Apple
Das schlanke Design erfordert Kompromisse
Der Grund für die eSIM-Pflicht liegt im ambitionierten Formfaktor des Geräts. Bloombergs Mark Gurman beschrieb das faltbare iPhone als „extrem dünn und eine Design-Meisterleistung“, vergleichbar mit zwei iPhone Air Modellen, die nebeneinander liegen. Bei solch minimalen Abmessungen bleibt schlicht kein Platz für einen klassischen SIM-Kartenslot.
Zusammengeklappt soll das iPhone Fold mit 9 bis 9,5 Millimetern eine ähnliche Tiefe wie das iPhone 17 Pro erreichen. Das faltbare iPhone wird laut den Gerüchten im Stil eines Samsung Galaxy Z Fold im Buchformat aufgeklappt. Es soll sich zu einem inneren Display von etwa 7,8 Zoll entfalten und im geschlossenen Zustand einen 5,5 Zoll großen Außenbildschirm bieten. Laut der Gerüchteküche plant Apple die Markteinführung für Ende 2026.
Chinas Mobilfunkmarkt als Herausforderung
Besonders in China könnte die reine eSIM-Strategie zum Problem werden. Chinesische Nutzer bevorzugen traditionell physische SIM-Karten und erwarten zwei SIM-Slots. Apple kennt diese Hürde bereits vom iPhone Air. Auch dieses Modell verzichtet aus Platzgründen auf den physischen SIM-Slot und erfordert in China nach wie vor einen Besuch im Laden zur Aktivierung.
Die Verkaufszahlen des iPhone Air blieben weltweit hinter den Erwartungen zurück. Viele Käufer störten sich weniger am schlanken Profil als vielmehr an den damit verbundenen Einschränkungen wie der reduzierten Akkulaufzeit und der einzelnen Rückkamera.
Zumindest beim Akku soll das iPhone Fold nicht eingeschränkt werden. Laut dem koreanischen Leaker yeux1122 testet Apple derzeit für das faltbare iPhone Akkus mit einer Kapazität zwischen 5.400 und 5.800 mAh. Das iPhone 17 Pro Max kommt zum Vergleich auf 5.088 mAh.
0 Kommentare