In den nächsten zwei Jahren wird sich einiges tun bei Apple. Ein Bericht von The Information legt offen, dass der Konzern an acht neuen iPhone-Modellen arbeitet. Das Spektrum reicht vom Budget-Gerät über das erste faltbare iPhone bis hin zu einem Jubiläumsmodell mit völlig neuem Design.

iPhone 17e im Frühjahr 2026
Das iPhone 17e soll im Frühjahr 2026 erscheinen. Große technische Sprünge sind nicht geplant, aber Apple bessert an einem wunden Punkt nach. Das aktuelle iPhone 16e unterstützt kein MagSafe, es unterstützt nur Qi mit maximal 7,5 Watt. Das Nachfolgemodell bekommt eine Glasrückseite und damit MagSafe, vermutlich mit 20 bis 25 Watt Ladeleistung.
Für die Mobilfunkverbindung ist Apples C1X-Modem vorgesehen, das bereits im iPhone Air zum Einsatz kommt. Auf den N1 Wireless-Chip soll Apple beim 17e allerdings verzichten, weshalb Thread-Unterstützung fehlen könnte.
iPhone 18 Pro im Herbst 2026
Die beiden iPhone 18 Pro Modelle bringen im Herbst 2026 eine große Neuerung. Apple will Face ID komplett unter das Display verlegen. Die Frontkamera zieht in die obere linke Ecke um, wodurch Apple wahrscheinlich auf die Dynamic Island verzichten wird. Am grundsätzlichen Design des Geräts ändert sich gegenüber dem iPhone 17 Pro aber wenig.
Bei der Hauptkamera setzt Apple auf eine variable Blende. Bisher arbeiten alle Pro-Modelle seit dem iPhone 14 Pro mit einer festen Blende von ƒ/1.78. Die neue Technik soll nachts mehr Licht einfangen und tagsüber überbelichtete Aufnahmen verhindern.
Der eingesetzte A20 Pro Chip basiert auf TSMCs 2-Nanometer-Fertigung. Eine neue Technik platziert den Arbeitsspeicher direkt neben CPU, GPU und Neural Engine statt über einen separaten Verbindungschip. Das soll Geschwindigkeit, Akkulaufzeit und Wärmemanagement verbessern und nebenbei Platz im Gehäuse schaffen.
Beim Modem hat sich Apple offenbar noch nicht festgelegt. Interne Code-Fragmente zeigen sowohl den C1X als auch den neueren C2 als Option. Der N1-Chip für Thread soll aber gesetzt sein.
iPhone Fold im Herbst 2026
Parallel arbeitet Apple am ersten faltbaren iPhone. Aufgeklappt misst das Display 7,7 Zoll im Querformat mit einem Seitenverhältnis ähnlich dem iPad. Zusammengefaltet misst es 5,3 Zoll. Die Frontkamera sitzt oben links, daneben Sensoren für Licht und Näherung. Bei der Produktion kämpft Apple noch mit hohen Ausschussraten beim Display, was in dieser Entwicklungsphase aber üblich sein soll. Die finalen Displaygrößen könnten sich noch ändern.
Die Modelle für 2027
Im Frühjahr 2027 folgt das reguläre iPhone 18 als überschaubares Update. Die Kamerasteuerung verliert dabei haptisches Feedback und Touch-Erkennung. Zeitgleich erscheint das iPhone 18e.
Das iPhone Air 2 steht ebenfalls für Frühjahr 2027 auf dem Plan. Nach schwachen Verkaufszahlen des ersten Modells überarbeitet Apple das Konzept grundlegend. Eine zweite Kamera und ein niedrigerer Preis stehen hierbei zur Diskussion.
Den Höhepunkt bildet das iPhone 20 im Herbst 2027. Zum 20-jährigen Jubiläum plant Apple angeblich ein großes Redesign des iPhone. Es wird ein randloses Display erwartet, das sich um alle vier Ränder schmiegt und somit die sichtbaren Kanten verschwinden lässt. Wie „eine einzige Glasscheibe“ soll das Gerät anmuten. Um dieses nahtlose Design zu perfektionieren, arbeitet Apple angeblich an einer neuen Front- und TrueDepth-Kamera, die unter dem Display platziert werden sollen.
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