Apple entwickelt 24 Zoll OLED-iMac mit 600 Nits Helligkeit

| 14:23 Uhr | 0 Kommentare

Erst kürzlich ist uns zu Ohren gekommen, dass Apple an einem neuen iMac (Pro) mit M5 Max Chip arbeitet. Dies scheint allerdings nicht die einzige bevorstehende Neuerung innerhalb der iMac-Familie zu sein. Nun heißt es, dass das Unternehmen aus Cupertino auch einen 24 Zoll OLED-iMac mit 600 Nits Helligkeit entwickelt.

Fotocredit: Apple

Apple entwickelt OLED-iMac

Apple arbeitet an einem iMac-Modell mit OLED-Display. Dieses soll allerdings frühestens im Jahr 2027 erscheinen. Glaubt man den Informationen von The Elec (via Macrumors), so hat Apple Anfragen an Samsung Display und LG Display für ein 24 Zoll OLED-Panel für den iMac geschickt. Der aktuelle 24 Zoll iMac setzt auf ein 4.5K Retina Display (LCD mit Hintergrundbeleuchtung).

Zu den offenbar diskutierten Spezifikationen zählen eine Helligkeit von 600 Nits sowie eine Pixeldichte von 218 ppi. Sollten sich diese Angaben bestätigen, würde die Auflösung dem aktuellen 24-Zoll-iMac entsprechen. Gleichzeitig läge die maximale Helligkeit rund 20 Prozent über den 500 Nits des bisherigen 4,5K-Retina-Displays. Damit würde das Panel das Helligkeitsniveau des Apple Studio Display erreichen – auch wenn dieses weiterhin auf ein weniger hochwertiges LCD-Panel setzt.

Die OLED-Displaytechnologie bringt jedoch noch weitere Vorteile mit sich. Dazu zählen unter anderem deutlich tiefere Schwarztöne mit höherem Kontrast, eine verbesserte Energieeffizienz sowie weitere qualitative Verbesserungen bei der Bilddarstellung.

Es ist das erste Mal, dass das Gerücht auftaucht, dass Apple an einem iMac mit OLED-Display arbeitet. Bis dato haben wir nur von einem MacBook Pro und MacBook Air mit OLED-Display gelesen, wobei das MacBook Pro Ende 2026 / Anfang 2027 den Anfang machen könnte.

Für das iMac-Display sollen sowohl Samsung Display als auch LG Display ihre jeweiligen großformatigen OLED-Technologien ins Rennen schicken – allerdings nicht auf Basis der von Apple traditionell bevorzugten RGB-OLED-Technik. Samsung dürfte dabei seine Quantum-Dot-OLED-Panels (QD-OLED) vorschlagen, während LG Display auf seine White-OLED-Lösung (W-OLED) setzt.

QD-OLED erzeugt Farben, indem blaues Licht durch eine Quantum-Dot-Konversionsschicht geleitet wird, während W-OLED auf weißes Licht setzt, das über RGBW-Farbfilter in die einzelnen Farben aufgeteilt wird. Berichten zufolge arbeiten beide Hersteller an sogenannten 5-Stack-Konfigurationen, die im Vergleich zu den aktuellen 4-Stack-Designs eine zusätzliche grüne Schicht enthalten und so eine höhere Helligkeit ermöglichen sollen.

Dem Bericht zufolge bevorzugt Apple weiterhin RGB-OLED, bei dem Licht und Farbe direkt auf Subpixel-Ebene erzeugt werden. Diese Technologie lasse sich derzeit jedoch noch nicht zuverlässig auf die für Desktop-Displays benötigte Größe von 20 bis 30 Zoll skalieren. Langfristig sollen beide Panelhersteller dennoch an RGB-OLED als Option arbeiten.

Kategorie: Mac

Tags: ,

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert