Das iPhone Air gehört wohl zu den am wenigsten erfolgreichen iPhones überhaupt. Das hält Apple aber offenbar nicht davon ab, für 2027 einen zweiten Anlauf zu planen. Ein aktueller Bericht von The Information macht Hoffnung, dass dabei die beiden größten Schwachstellen des Geräts behoben werden.

Fotocredit: Apple
Das aktuelle iPhone Air enttäuscht
Schon kurz nach dem Verkaufsstart zeichnete sich ab, dass das iPhone Air nicht den erhofften Anklang fand. Während das iPhone 17 Pro über Wochen ausverkauft war, blieb das Air durchgehend sofort lieferbar. Mehrere Berichte bestätigten in der Folge die schwache Nachfrage. In einem hieß es sogar, dass Apple die Fertigungsaufträge auf ein Niveau reduziert hat, das normalerweise das Ende eines Produktzyklus signalisiert. Ein späterer Bericht ging sogar noch weiter und meldete, die Produktion sei komplett eingestellt worden.
Apple steht mit diesem Problem nicht allein da. Auch Samsung konnte mit dem ähnlichen Galaxy S25 Edge keine nennenswerten Erfolge verbuchen. Andere Hersteller sollen ihre Pläne für besonders schlanke Smartphones daraufhin komplett verworfen haben.
Zwei grundlegende Probleme
Das Interesse an einem ultraflachen Smartphone ist durchaus vorhanden. Das Problem liegt woanders. Käufer sind schlicht nicht bereit, einen hohen Preis für ein Gerät zu zahlen, das spürbare Kompromisse verlangt.
Beim iPhone Air stellt vor allem die Kamera einen Kritikpunkt dar. Nur eine Linse zu haben, während das normale iPhone 17 zwei und das Pro-Modell sogar drei Kameras bietet, wirkt einfach nicht zeitgemäß. Verschärft wird die Situation durch die Preisgestaltung. Das iPhone Air kostet 200 Dollar mehr als das iPhone 17 und liegt damit nur 100 Dollar unter dem iPhone 17 Pro. Bei dieser Konstellation entscheiden sich die meisten Interessenten entweder für das günstigere Basismodell oder legen den relativ kleinen Aufpreis zum Pro drauf.
Apple arbeitet an Verbesserungen
Laut The Information beschäftigt sich Apple derzeit intensiv mit beiden Problemen. Das Unternehmen erwägt demnach, dem iPhone Air 2 eine zweite Kamera zu spendieren und gleichzeitig den Verkaufspreis zu senken. Der Bericht ist allerdings nicht als endgültige Bestätigung zu verstehen. Apple prüft diese Optionen offenbar noch.
Sollten die Änderungen tatsächlich umgesetzt werden, hätte das iPhone Air 2 deutlich bessere Karten. Ein attraktiverer Preis kombiniert mit einer konkurrenzfähigen Kameraausstattung könnte 2027 viele Käufer überzeugen, die beim ersten Modell noch gezögert haben. Zudem heißt es in der Gerüchteküche, dass Apple einen leistungsstärkeren Akku einsetzen will, was das Paket für viele Interessenten noch attraktiver machen dürfte.
Macht den hässlichen Buckel hinten weg, integriert die Kamera ins Gehäuse (so, wie es ja auch mit der Frontkamera klappt) und seid mutig, streicht den USB-C Port und setzt bedingungslos auf MagSafe Charging (mit ordentlich Power).
Es muss das Gefühl aufkommen, dass man eine wunderschöne Glasplatte in der Hand hält. Dazu das Liquid-Glas-Design. Dann wird das ein mega Device.