Die Apple-Gerüchte reißen auch rund um Weihnachten nicht ab. Dieses Mal steht das faltbare iPhone im Fokus, das Gerüchten zufolge Ende nächsten Jahres auf den Markt kommen soll. Es heißt, dass das iPhone Fold etwas kompakter ausfallen könnte, als bisher angenommen.

Kommt Apples erstes faltbares iPhone kompakter als gedacht?
Apples erstes Foldable, das Ende 2026 erscheinen soll, dürfte kleiner ausfallen als bislang vermutet. Ein aktueller Bericht von The Information deutet darauf hin, dass das Gerät im Buch-Stil über ein äußeres Display mit 5,3 Zoll verfügen soll. Damit wäre der Bildschirm sogar kleiner als beim 5,4 Zoll großen iPhone mini, das Apple vor einigen Jahren wegen schwacher Verkaufszahlen eingestellt hat.
Das wirft die Frage auf: Warum setzt Apple bei seinem ersten Foldable offenbar auf ein so kompaktes Formfaktor-Design? Offenbar versucht Apple, einen Kompromiss zwischen Innen- und Außendisplay zu finden. Ein höheres, smartphone-ähnliches Außendisplay führt im aufgeklappten Zustand in der Regel zu einem eher quadratischen Innenbildschirm. Dieses Format kann bei vielen Inhalten unpraktisch sein – etwa bei Videos oder der Nutzung von zwei Fenstern im Split-View-Modus. Umgekehrt sorgt ein rechteckiges Innen-Display, das sich besser für Multitasking eignet, zwangsläufig dafür, dass das Außendisplay breiter oder kleiner ausfällt. Dies macht die Handhabung weniger komfortabel und weicht vom gewohnten Smartphone-Format ab.
Hand-on with a mockup. I actually like this. pic.twitter.com/iGJWvEB8s3
— Ben Geskin (@BenGeskin) December 18, 2025
Tech-Enthusiast Ben Geskin hat die Auswirkungen der möglichen Displaygrößen und Seitenverhältnisse auf X mit mehreren Beiträgen veranschaulicht.
Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt den Unterschied: Das Samsung Galaxy Z Fold 7 kommt auf ein 6,5 Zoll großes Außendisplay, das Google Pixel Pro Fold auf 6,3 Zoll. Setzt Apple tatsächlich auf nur 5,3 Zoll, wäre das Außendisplay im Vergleich zu allen aktuellen Foldables relativ klein. Während Samsung und Google das Außendisplay größtenteils als vollwertigen Smartphone-Bildschirm nutzen, könnte Apple es eher als sekundäres Display sehen – für Benachrichtigungen, schnelle Antworten und andere Kurzinteraktionen. Der Hauptfokus liegt bei Apple offenbar auf dem innenliegenden Display.
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