Intel hat die Consumer Electronics Show 2026 in Las Vegas zum Anlass genommen, um seine neuesten Prozessoren vorzustellen und die Intel Core Ultra Serie 3 „Panther Lake“ zu präsentieren. Laut Intel handelt es sich dabei um die fortschrittlichsten in den USA hergestellten Chips, die auf Intels 18A-Prozess basieren.

Intel stellt Core-Ultra-Serie-3-Chips auf 18A-Basis vor
18A (bzw. 18 Angstrom) ist der fortschrittlichste Fertigungsprozess, den Intel bisher entwickelt hat. Nichtsdestotrotz liegt Intel nach wie vor bei der Fertigung hinter TSMC zurück. TSMC entwickelt Apples 2-nm-Chips der nächsten Generation, die voraussichtlich eine höhere Transistordichte und Effizienz als Intels 18A-Chips aufweisen werden.
Intel arbeitet an mehreren Chips der Core Ultra Serie 3, die sowohl für leistungsstarke als auch für besonders energieeffiziente Notebooks vorgesehen sind. Die leistungsstärksten Ausführungen sollen dabei mit bis zu 16 CPU-Kernen, 12 Xe-Grafikkernen (Intels eigene Grafikarchitektur) sowie einer NPU-Leistung von bis zu 50 TOPS aufwarten.
Im Vergleich zur vorherigen Generation stellt Intel deutliche Leistungssteigerungen in Aussicht: So verspricht der Hersteller eine bis zu 77 Prozent höhere Gaming-Performance, eine um bis zu 60 Prozent verbesserte Multithreading-Leistung sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 27 Stunden.
Aktuell lässt Apple keine Chips von Intel fertigen, stattdessen setzt der iPhone-Hersteller auf TSMC. Von daher gehen wir davon aus, dass die neuen Core Ultra Series 3-Prozessoren exklusiv in PCs verbaut werden. Gleichzeitig sind kürzlich Gerüchte aufgetaucht, dass Apple zukünftig wieder Chips bei Intel fertigen lassen könnte. Laut Analyst Ming Chi Kuo wird Intel günstigere M-Serie-Chips für Apples Macs im 18A-Verfahren und nach Apple-Designs herstellen. Intel könnte bereits Mitte 2027 mit der Lieferung von Chips an Apple beginnen.
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