Wer die Home-App von Apple nutzt und bisher das Upgrade auf die neue Plattform-Architektur aufgeschoben hat, sollte jetzt handeln. Apple verschickt aktuell Erinnerungsmails an alle Nutzer, die noch mit der alten Version arbeiten. Am 10. Februar 2026 endet der Support für die alte Version endgültig.

Was passiert am 10. Februar
Ende 2022 hatte Apple eine komplett überarbeitete Architektur für sein Smart-Home-System eingeführt. Die neue Version sollte mehr Leistung und bessere Kompatibilität bieten, allerdings verlief der Start holprig. Wegen diverser Probleme musste Apple das Update zwischenzeitlich zurückziehen und später erneut veröffentlichen.
Nun steht das Ende der alten Architektur bevor. Ab dem 10. Februar 2026 wird Apple die Unterstützung einstellen. Ursprünglich war der Herbst 2025 als Deadline geplant, doch Anfang November gewährte das Unternehmen noch einmal einen Aufschub.
Ohne Update droht der Ausschluss
Wer nicht rechtzeitig wechselt, muss mit Einschränkungen rechnen. Laut Apples Erinnerungsmail könnte der Zugang zur gesamten Home-Plattform blockiert werden. Zubehör und Automationen würden möglicherweise nicht mehr wie erwartet funktionieren.
Auf der positiven Seite bringt die neue Architektur einige praktische Funktionen mit. Dazu gehören Gastzugang, Unterstützung für Saugroboter und ein Aktivitätsverlauf, der zeigt, was im Smart Home passiert ist.
So funktioniert das Update
Das Upgrade lässt sich direkt in der Home-App durchführen. Unter den Einstellungen findet sich der Bereich Softwareupdate, wo der Wechsel angestoßen werden kann. Wer dort die Meldung sieht, dass alles aktuell ist, hat bereits die neue Version und muss nichts weiter unternehmen.
Ein Problem für ältere Geräte
Allerdings gibt es einen Haken. Die neue Home-Architektur setzt mindestens iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2 voraus. Ältere Geräte, die diese Versionen nicht unterstützen, verlieren somit den Zugriff auf Apple Home. Besonders ärgerlich ist das für alle, die ein älteres iPad oder ein älteres Apple TV als dedizierte Steuerungszentrale im Einsatz haben. Viele dieser Nutzer haben das Upgrade deshalb so lange wie möglich hinausgezögert, doch die Frist läuft nun endgültig ab.
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